Politik

Zunächst 60.000 Dosen verfügbar Moderna-Impfstoff landet wohl in Quakenbrück

In der Kaserne im niedersächsischen Quakenbrück wird der Moderna-Impfstoff zwischengelagert.

In der Kaserne im niedersächsischen Quakenbrück wird der Moderna-Impfstoff zwischengelagert.

(Foto: picture alliance/dpa)

Gut zwei Wochen nach dem Impfstart mit dem Corona-Impfstoff von Biontech aus Mainz ist die erste Lieferung des US-Herstellers Moderna angekommen. Als Logistikzentrale dient offenbar eine Bundeswehrkaserne in Niedersachsen. Von dort werden normalerweise Medikamente bei Auslandseinsätzen verschickt.

Die erste Lieferung mit rund 60.000 Dosen des Corona-Impfstoffs des US-Herstellers Moderna ist nun in Deutschland angekommen. Das bestätigte ein Sprecher des Bundesgesundheitsministeriums. Zur Frage, wo der Impfstoff zwischengelagert wird, bevor er am Dienstag an die Bundesländer ausgeliefert wird, äußert sich das Ministerium nicht. Nach Informationen von "Bild" und NDR wird als Lager eine Bundeswehrkaserne in Quakenbrück im niedersächsischen Landkreis Osnabrück genutzt.

Beim dortigen Versorgungs- und Instandsetzungszentrum für Sanitätsmaterial handelt sich um eine der Marine zugeordnete Bundeswehrapotheke mit größeren logistischen Fähigkeiten. So werden von dort laufende Bundeswehreinsätze wie in Mali mit Gerät und Medikamenten versorgt. Auch Schiffe und Boote der Marine werden mit Sanitätsmaterial beliefert.

Gut zwei Wochen nach dem Beginn der Impfungen mit dem ersten in der EU zugelassenen Corona-Impfstoff von Biontech und Pfizer soll an diesem Dienstag die Auslieferung des zweiten zugelassenen Vakzins von Moderna an die Bundesländer und deren Impfzentren beginnen.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn von der CDU rechnet bis Ende des Quartals mit zwei Millionen Dosen von Moderna für Deutschland, im Laufe des Jahres mit 50 Millionen Dosen. Wie auch beim Impfstoff der Mainzer Firma Biontech und des US-Herstellers Pfizer handelt es sich um einen sogenannten mRNA-Impfstoff. Beide Impfstoffe sind nach Angaben des Chefs der Ständigen Impfkommission, Thomas Mertens, "äquivalent in Wirksamkeit und Sicherheit". Eine Wahlmöglichkeit, wer welchen Impfstoff bekommt, soll es nicht geben.

Quelle: ntv.de, ysc/dpa

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