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Regierungsflieger erneut defekt Müller reist mit Linienflug nach Deutschland

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Bereits auf seiner Reise nach Sambia musste Müller auf einen Linienflug ausweichen.

(Foto: imago/photothek)

Entwicklungsminister Gerd Müller wird auf seiner Afrika-Reise vom Pech verfolgt. Weil die Regierungsmaschine wegen eines Defekts nicht startet, muss der CSU-Politiker mehrere Tage in Sambia ausharren. Nun kann auch der Rückflug nach Deutschland nicht wie geplant stattfinden.

Die Reise von Entwicklungsminister Gerd Müller im südlichen Afrika wird von einer weiteren Flugzeugpanne behindert. Nach der Landung der Maschine in Ndola in Sambia sei ein Fehler im System angezeigt worden, sagte ein Sprecher der Luftwaffe in Berlin. Der CSU-Politiker und seine Delegation sollten nach Angaben seines Ministeriums mit einer zivilen Fluggesellschaft zurück nach Deutschland reisen. Der neue, nun zweite Fehler steht nach ersten Untersuchungen nicht in Zusammenhang mit einem defekten Ventil, das einen Start der zweistrahligen Bombardier Global 5000 der Flugbereitschaft in Malawi zunächst unmöglich gemacht hatte.

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Der Minister und seine Delegation hatten einen Linienflug genutzt, um nach Sambia zu kommen. Eine geplante Weiterreise nach Namibia war abgesagt worden. Der CSU-Politiker sagte, die wiederholten technischen Probleme mit den Flugzeugen der Bundesregierung schadeten dem Ansehen Deutschlands in der Welt. Die Pannen hätten eine "enorm negative Symbolwirkung für das High-Tech-Land Deutschland", sagte er während des Besuchs in Sambia. Das Verteidigungsministerium hatte zuletzt argumentiert, die Ausfallzeiten der Maschinen seien statistisch betrachtet niedrig.

Zur Flugbereitschaft gehören nach Angaben der Luftwaffe 14 Flugzeuge der Hersteller Airbus und Bombardier. Ein Großteil der Maschinen wurde in den Jahren 2010 und 2011 für insgesamt mehr als 600 Millionen Euro erworben. Die modernisierte Flotte soll unter anderem Regierungsmitglieder auf Kurz-, Mittel- und Langstrecken befördern.

Quelle: n-tv.de, jpe/dpa

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