Politik

"Es ist nicht vorbei für ihn" Neue Hinweise auf Trump-Kandidatur 2024

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Greift Trump 2024 erneut nach der US-Präsidentschaft?

(Foto: imago images/ZUMA Wire)

Es ist eine Frage, die wie ein Damoklesschwert über der republikanischen Partei in den USA schwebt: Wird der abgewählte Ex-Präsident Trump versuchen, im Jahr 2024 erneut zu kandidieren? Die Spekulationen erhalten neue Nahrung: Er wolle "dranbleiben", sagt nun seine Schwiegertochter.

Lara Trump hat Spekulationen befeuert, dass sich ihr Schwiegervater Donald Trump um die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner für die Wahl 2024 bewerben könnte. "Er hat uns gesagt, dranzubleiben; dass dies nicht vorbei ist für ihn. Und er hat angedeutet, dass er wahrscheinlich daran interessiert wäre, 2024 wieder anzutreten", sagte Lara Trump, Ehefrau von Eric Trump, dem Fernsehsender Fox News. Trump sei der Anführer der Republikanischen Partei und derjenige, an den sich alle wenden würden, um Unterstützung für die Kongresswahlen 2022 oder darüber hinaus zu bekommen.

Trump hat seit seiner Wahlniederlage Millionen Dollar an Spenden gesammelt, die er für die Unterstützung ihm nahe stehender Kandidatinnen und Kandidaten einsetzen könnte, um sich auch nach dem Ende seiner Präsidentschaft Einfluss zu sichern. Seit längerem halten sich Gerüchte, dass Schwiegertochter Lara Trump die Kandidatur für einen Senatssitz im Bundesstaat North Carolina anstrebt.

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Seit der Abwahl Trumps ist in der Republikanischen Partei jedoch ein Richtungsstreit zwischen Trump-Verfechtern und traditionellen Republikanern entbrannt. Auch Trump selbst hatte sich in diesen eingeschaltet: Zuletzt hatte er den Top-Republikaner im US-Senat, seinen einstigen Verbündeten Mitch McConnell, offen angegriffen.

Seit seinem Auszug aus dem Weißen Hause war Trump allerdings nicht mehr öffentlich aufgetreten. Das soll sich in der kommenden Woche ändern: Trump steht auf der Rednerliste der jährlichen Konferenz CPAC - einer Veranstaltung konservativer Aktivisten. Er wolle dort am 28. Februar unter anderem über die Zukunft der Republikanischen Partei sprechen, berichteten unter anderem der Nachrichtensender CNN und die "New York Times".

Quelle: ntv.de, kst/dpa