Politik

Ampelhilfen überzeugen nicht Nur wenige vertrauen auf Energiepreisbremse

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Mitte Oktober erhält die Ampelkoalition den Vorschlag der Unabhängigen Kommission für Erdgas und Wärme. Vieles davon wird umgesetzt.

(Foto: picture alliance/dpa)

Mit Wumms und Doppelwumms will die Ampel Zuversicht für den Winter verbreiten. Doch mehr als drei Viertel der Deutschen fürchten, dass sie die erhöhten Preise für Energie kaum oder gar nicht ausgleichen werden.

Bundeskanzler Olaf Scholz sagt zu, die Energieversorgung in Deutschland im Winter sei gesichert. Eine knappe Mehrheit von 51 Prozent der Bundesbürger glaubt das laut dem neuen RTL/ntv Trendbarometer. 47 Prozent befürchten, dass es doch zu Engpässen bei der Versorgung mit Strom oder Gas kommen könnte. Letzteres befürchtet eine Mehrheit der Ostdeutschen und der Anhänger der AfD.

Zahlreiche Stadtwerke erhöhen vor der Jahreswende gerade die Strom- und Gaspreise für das nächste Jahr. Nur neun Prozent der Bundesbürger vertrauen darauf, dass der größte Teil dieser Preiserhöhungen durch die Entlastungen ausgeglichen wird, die sie durch die von der Bundesregierung beschlossenen Energiepreisbremsen erhalten werden.

64 Prozent glauben, dass ein geringer Teil der Preiserhöhungen durch die Entlastungsmaßnahmen der Bundesregierung ausgeglichen wird. 21 Prozent gehen davon aus, dass die Entlastungsmaßnahmen die Preiserhöhungen überhaupt nicht ausgleichen werden. Dass ihr Haushalt durch die beschlossenen Energiepreisbremsen überhaupt nicht entlastet wird, fürchten überdurchschnittlich häufig die Bezieher geringer Einkommen und vor allem die Anhänger der AfD.

39 Prozent der Bundesbürger haben den Eindruck, dass die aktuelle Bundesregierung aus SPD, Grünen und FDP das Land gut oder sogar sehr gut durch die gegenwärtigen Krisen führt. Eine Mehrheit von 60 Prozent meint das nicht. Dass die Bundesregierung Deutschland gut durch die derzeitigen Krisen führt, finden mehrheitlich nur die Anhänger von SPD (68 Prozent) und Grünen (71 Prozent). Von den Anhängern der FDP ist dagegen weniger als die Hälfte (43 Prozent) dieser Überzeugung.

Die Daten wurden vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag von RTL Deutschland am 25. und 28. November 2022 erhoben. Datenbasis: 1004 Befragte. Statistische Fehlertoleranz: plus/minus 3 Prozentpunkte.

Weitere Informationen zu Forsa hier.
Forsa-Umfragen im Auftrag von RTL Deutschland.

Quelle: ntv.de, fni

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