Politik

Anschlagspläne für Deutschland Polizei nimmt mutmaßliche Islamisten fest

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(Foto: picture alliance/dpa)

Die Sicherheitsbehörden nehmen eine mutmaßliche Terrorzelle hoch: In Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg werden mehrere Verdächtige festgenommen. Einem Bericht zufolge stammen sie aus Zentralasien.

Bei Anti-Terror-Einsätzen in Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg hat die Polizei zehn mutmaßliche Islamisten festgenommen, die einen Anschlag geplant haben sollen. Es bestehe der Verdacht der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Straftat, sagte ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorf. Es gebe jedoch keine Hinweise auf konkrete Ziele oder eine konkrete Tat.

Die Polizei prüft mögliche Verbindungen zur Terrormiliz Islamischer Staat (IS). "Wir vermuten, dass es eine Splittergruppe des IS oder Sympathisanten sind", erklärte der Sprecher weiter. "Man muss gucken, ob das gefunden wurde, was gesucht wurde." Ob Haftbefehle gegen die Verdächtigen beantragt würden, sei noch unklar.

Demnach gab es Durchsuchungen in Essen, Düsseldorf, Wuppertal, Mönchengladbach, Duisburg sowie im baden-württembergischen Ulm. Der Einsatz hat laut Sprecher am Freitagmorgen begonnen und bis Samstagmorgen gedauert.

Laut "Bild"-Zeitung sollen an dem Einsatz in Essen auch Sprengstoffexperten beteiligt gewesen sein. Es sei unklar gewesen, ob dort explosive Stoffe gelagert hätten, heißt es.

Die Zeitung berichtet außerdem, dass es sich bei den Verdächtigen mehrheitlich um Tadschiken handelt. Weitere Einzelheiten sind bisher nicht bekannt.

Quelle: ntv.de, chr/dpa

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