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Neue Fahndungsfotos Polizei startet Razzien gegen G20-Täter

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Die Randalierer richteten Schäden in Millionenhöhe an.

(Foto: picture alliance/dpa)

Die Polizei holt zum nächsten Schlag gegen mutmaßliche G20-Randalierer aus: In mehreren Bundesländern durchsuchen Beamte verdächtige Objekte. Zudem wollen die Ermittler mit einer europaweiten Öffentlichkeitsfahndung weiterer Täter habhaft werden.

Die Polizei durchsucht im Zusammenhang mit den Ausschreitungen beim G20-Gipfel vor mehr als einem Jahr seit den frühen Morgenstunden Objekte in Hamburg, Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen. Im Fokus des Einsatzes stehen Tatverdächtige, die bei der "Welcome to Hell"-Demonstration in Hamburg Straftaten begangen haben sollen, wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten. Bei den Straftaten handelt es sich den Angaben zufolge unter anderen um schweren Landfriedensbruch, Widerstand gegen Polizeibeamte und tätlichen Angriff auf Vollstreckungsbeamte.

Im Hamburger Stadtteil Winterhude wurde nach Angaben der Behörden ein 35-jähriger Deutscher verhaftet. Was dem Tatverdächtigen vorgeworfen wird, gab die Polizei zunächst nicht bekannt.

Am frühen Morgen startete die Hamburger Polizei zudem erstmals eine europaweite öffentliche Fahndung nach G20-Randalierern. "Das sind unsere Top-Täter der G20-Ausschreitungen", sagte der Chef der Sonderkommission "Schwarzer Block", Jan Hieber, über die Personen.

Die vier Gesuchten - drei Männer und eine Frau - sollen an der Serie von Brandstiftungen an der Elbchaussee beteiligt gewesen sein, bei der Anfang Juli 2017 ein Schaden von rund 1,5 Millionen Euro entstand. Der paramilitärisch anmutende Aufmarsch der rund 220 schwarz gekleideten Randalierer hatte viele Hamburger in Angst und Schrecken versetzt.

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Nach diesen vier Personen sucht die Polizei nun europaweit öffentlich.

(Foto: dpa)

Quelle: n-tv.de, jog/dpa

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