Ukraine-Krieg im Liveticker+++ 08:32 Moskau greift ukrainische Rüstungsanlagen an +++
Russland greift nach eigenen Angaben die Rüstungsindustrie in der Ukraine massiv an. Dabei kämen boden-, see- und luftgestützte Präzisionswaffen sowie Drohnen zum Einsatz, teilt das russische Verteidigungsministerium mit. Zu den Zielen gehörten unter anderem Anlagen des Rüstungsunternehmens Fire Point in Kiew, wo Marschflugkörper vom Typ Flamingo sowie Drohnen mit mittlerer und großer Reichweite hergestellt und gelagert würden. Weitere Angriffe gebe es in den Regionen Kiew, Tschernihiw, Kirowohrad, Dnipropetrowsk, Poltawa und Charkiw. Zudem werden laut Ministerium die Hafen- und Werftinfrastruktur in der Schwarzmeer-Region Odessa sowie Schiffe ins Visier genommen. Letztere nutze die Ukraine für ihre Streitkräfte, heißt es. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen.
+++ 07:53 Ukraine meldet hohe russische Verluste zu Putins Geburtstag +++
Der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte veröffentlicht zum Geburtstag von Russlands Präsident Wladimir Putin eine Schätzung der Kampfverluste der russischen Armee. Demnach verliert Russland innerhalb eines Tages 1690 Soldaten. Am Tag zuvor waren es 1540 Soldaten gewesen. Damit steigt die Gesamtzahl der gefallenen und verwundeten russischen Soldaten seit Kriegsbeginn nach ukrainischen Angaben auf 1.545.950. Putin wird am heutigen Mittwoch 74 Jahre alt.
+++ 07:17 Russland attackiert Wohngebiet im ukrainischen Krementschuk +++
Bei einem russischen Raketenangriff auf die zentralukrainische Stadt Krementschuk werden mehrere Mehrfamilienhäuser beschädigt. Das meldet die Militärverwaltung der Region Poltawa bei Telegram und teilt dazu Aufnahmen, die das Ausmaß der Zerstörung zeigen. Auch andere Landesteile werden von Russland attackiert: In der südöstlichen Stadt Dnipro wird den Behörden zufolge ein Industriebetrieb getroffen - im südlichen Saporischschja nimmt Russland nach ukrainischen Angaben die Verkehrsinfrastruktur ins Visier.
+++ 06:45 Russische Drohne schlägt nahe Einkaufszentrum in Sumy ein - Zivilist stirbt +++
In der nordostukrainischen Großstadt Sumy schlägt eine russische Drohne in der Nähe eines Einkaufszentrums ein. Wie der Leiter der städtischen Militärverwaltung bei Telegram mitteilt, stirbt dabei ein Zivilist - zwei weitere Personen werden verletzt. Demnach ereignet sich der Angriff bereits am Dienstagabend. "Der Feind setzt seinen Terror gegen die Zivilbevölkerung fort und greift gezielt Einkaufszentren der Stadt an", heißt es in dem Beitrag.
+++ 06:12 Mindestens zwei Menschen sterben bei russischen Angriffen auf Kiew +++
Bei massiven Raketen- und Drohnenangriffen auf die ukrainische Hauptstadt Kiew sterben in der Nacht zum Mittwoch mindestens zwei Mnschen. Wie das Medium "Kyiv Independent" unter Berufung auf die Militärverwaltung der Stadt berichtet, befanden sich die Opfer im südöstlichen Bezirk Darnytskyi. Reportern zufolge waren die ersten Explosionen gegen 3.15 Uhr zu hören. "Die Raketen schlagen eine nach der anderen ein. Soweit ich zählen kann, sind es mindestens 10 bis 12 Explosionen. In der Innenstadt ist es ziemlich laut", wird einer der Reporter zitiert. Zwei Stunden später, um 5.15 Uhr, waren laut "Kyiv Independent" im Zuge einer zweiten Welle von Raketenangriffen erneut Explosionen zu hören.
+++ 05:28 Klitschko meldet Angriffe auf Gebäude in Kiew +++
Vitali Klitschko, Bürgermeister von Kiew, berichtet von einem Angriff auf Gebäude im Bezirk Obolonskyj, die aber nicht zu Wohnzwecken genutzt werden. Im Bezirk Podilskyj seien zudem Lagerhallen getroffen worden. Über Schäden ist bisher nichts bekannt.
+++ 04:08 Selenskyj warnt vor neuem Großangriff Russlands +++
Die Ukraine rechnet nach den Worten von Präsident Wolodymyr Selenskyj mit einem neuen Großangriff des russischen Militärs. "Es liegen aktuelle Informationen des Geheimdienstes vor, wonach die Russen einen massiven Angriff vorbereiten", sagt Selenskyj in seiner abendlichen Videoansprache. Er ruft die Bevölkerung auf, die Warnmeldungen vor Raketenangriffen zu beachten. "Die ukrainischen Sicherheitskräfte und unsere Luftstreitkräfte sind bereit zu reagieren, soweit es unsere Verteidigungsmittel zulassen", sagt er und deutet damit den Mangel an Abwehrwaffen an.
+++ 00:55 "Heiliger Krieg der Gerechtigkeit": Nordkorea will Russland helfen +++
Der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un sichert dem russischen Präsidenten Wladimir Putin in einer Geburtstagsbotschaft weitere Unterstützung für dessen Kriegsführung zu. Kim sei überzeugt, dass Russlands "heiliger Krieg der Gerechtigkeit" zur Verteidigung seiner Souveränität, seiner Sicherheitsinteressen und seiner territorialen Integrität mit einem Sieg enden werde, berichtet KCNA. Der Krieg in der Ukraine wird in der Botschaft allerdings nicht ausdrücklich erwähnt. Südkorea schätzt, dass Nordkorea seit 2024 etwa 14.000 bis 15.000 Soldaten zur Unterstützung Russlands in die Ukraine entsandt hat.
+++ 23:12 Selenskyj ehrt gefallenen MiG-29-Piloten posthum +++
Marat Mambetov, ein MiG-29-Kampfpilot, der am 1. Oktober im Alter von 25 Jahren im Einsatz gefallen ist, wird posthum vom ukrainischen Staat ausgezeichnet. "Für seinen persönlichen Mut und seine Tapferkeit bei der Verteidigung der staatlichen Souveränität und territorialen Integrität der Ukraine sowie für seinen selbstlosen Dienst am ukrainischen Volk verordne ich hiermit, dass Major Marat Redvanovych Mambetov posthum den Titel 'Held der Ukraine' und den Orden des Goldenen Sterns erhält", so der Wortlaut aus dem Dekret des ukrainischen Präsidenten.
+++ 22:16 Russland: Crew von brennendem Tanker bei Sotschi gerettet +++
Ein Tanker vor der Küste Sotschis im Schwarzen Meer ist russischen Behörden zufolge in Brand geraten. Die Strände in der Ortschaft im Süden der russischen Region Krasnodar seien für die Öffentlichkeit gesperrt, teilen die Behörden mit, ohne jedoch Einzelheiten zur Brandursache zu nennen. Die 23-köpfige Besatzung des unter liberianischer Flagge fahrenden Tankers, der "Aframax Rio", sei gerettet worden, teilt das russische Verkehrsministerium mit. Er war nach einem Angriff von einem unbemannten Schiff in Brand geraten. Die Besatzung habe ausschließlich aus indischen Staatsangehörigen bestanden. Verletzt wurde niemand. Das Ministerium erklärt, die Feuerwehr habe über ausreichende Mittel verfügt, um den Brand zu bekämpfen, sobald er an Intensität nachgelassen habe.
+++ 21:48 Selenskyj über Angriff auf Handelsschiffe: Russland will Eskalation vorantreiben +++
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sieht in den Angriffen auf Handelsschiffe in bulgarischen Gewässern des Schwarzen Meeres "einen weiteren Ausdruck der russischen Bemühungen, den westlichen Teil des Schwarzen Meeres für die Schifffahrt völlig untauglich zu machen". Nach Kontakten mit der bulgarischen Seite sei festgestellt worden, "dass es sich um einen kombinierten russischen Angriff mit See- und Luftdrohnen handelt". Russland wolle die Eskalation weiter vorantreiben, erklärt er in seiner abendlichen Videoansprache. Moskau hat sich bisher nicht zu den Zwischenfällen geäußert. Bulgariens Ministerpräsident Rumen Radew bestätigt den Angriff auf die beiden Schiffe der bulgarischen Nachrichtenagentur BTA in Sofia. Beide Schiffe wurden demnach beschädigt, eines davon ist gesunken. Die gesamte Besatzung des gesunkenen Schiffs, das unter der Flagge von Togo unterwegs war, werde vermisst.
+++ 21:17 Polen investiert Milliarden in den Zivilschutz +++
Die polnische Regierung kündigt massive Investitionen in den Schutz der Zivilbevölkerung an. In den Jahren 2027 bis 2031 seien Ausgaben in Höhe von 102 Milliarden Zloty (23,4 Milliarden Euro) vorgesehen, sagt Regierungschef Donald Tusk. Es solle erreicht werden, dass die Menschen in Polen das Gefühl haben, "dass wir Monat für Monat zu einem sichereren Ort werden, selbst in kritischen Situationen". Das EU- und Nato-Mitglied Polen ist ein wichtiger Verbündeter der Ukraine in ihrem Abwehrkampf gegen Russland und hat seine Investitionen in Verteidigung, Cybersicherheit und den Schutz der Infrastruktur in den vergangenen Jahren erhöht. Nach Regierungsangaben sollen die nun angekündigten Mittel unter anderem in die Sicherstellung der Wasser- und Energieversorgung, die Anlage von Reserven für Krisensituationen und in die Cybersicherheit fließen.
+++ 20:42 Berichte über Seedrohnen-Angriff: Russischer Tanker brennt lichterloh vor Sotschi +++
Gigantische Rauschwaden vor der russischen Hafenstadt Sotschi: Nach einem ukrainischen Angriff mit einer Seedrohne steht dort Berichten zufolge ein russischer Tanker in Flammen.
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