Politik

"Gefährdung unserer Sicherheit" Regierung will BBC-Bericht zu Spionage verbieten

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Die BBC argumentiert, dass der Bericht von großem Interesse für die Öffentlichkeit sei.

(Foto: picture alliance / NurPhoto)

Die BBC plant einen Bericht über Spionagetätigkeiten im Ausland. In dem Film soll es um brisante Themen von "überragendem öffentlichen Interesse" gehen. Die britische Regierung will die Ausstrahlung dagegen offenbar unbedingt verhindern - er gefährde Menschenleben.

Die britische Generalbundesanwältin will einem Bericht zufolge die Ausstrahlung eines BBC-Berichts über Auslandsspionage verhindern. Die Bundesanwältin will demnach eine gerichtliche Verfügung erwirken, die der BBC die Veröffentlichung verbietet, wie der "Telegraph" berichtet. Der Sender wollte keine Details zu dem Bericht nennen, in dem es um Spionageaktivitäten im Ausland gehen soll, teilte jedoch mit, die Ausstrahlung sei von "überragendem öffentlichen Interesse".

Eine geheime Anhörung soll in den nächsten Tagen stattfinden. Dem Bericht zufolge will die Regierungsseite argumentieren, dass die Ausstrahlung des Berichts das Leben von Menschen riskieren würde. Der "Telegraph" zitiert eine nicht-genannte Quelle, die die Veröffentlichung eine "massiven Gefährdung unserer Sicherheit" genannt haben soll.

Die Beziehung der britischen Regierung und der öffentlich-rechtlichen BBC sind derzeit besonders angespannt. Erst vor wenigen Tagen kündigte Kulturministerin Nadine Dorries an, die Beitragsgebühren für die BBC streichen und staatliche Subventionen einfrieren zu wollen. Langfristig soll das Finanzierungsmodell des Senders nach dem Willen der Regierung vollständig umgestellt werden. Es werden eine Kürzung der Programme und Stellenstreichungen befürchtet.

Quelle: ntv.de, jhe/dpa

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