Politik

Kiew bestätigt Tod Russischer General fällt an Front in Ostukraine

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Roman Kutusow befehligte den 1. Armeekorps der separatistischen Donezker Volksrepublik.

(Foto: picture alliance / Yuri Smityuk/TASS/dpa)

"Offiziell entnazifiziert und entmilitarisiert", verkündet die Ukraine und meint die Tötung eines weiteren hochrangigen Angehörigen der russischen Streitkräfte. Generalmajor Roman Kutusow starb im Gebiet Luhansk. Zuvor hatte ein russischer Journalist dessen Tod publik gemacht.

Das ukrainische Militär hat nach eigenen Angaben einen weiteren hochrangigen russischen Offizier im Generalsrang getötet. Der Kommandeur des 1. Armeekorps der separatistischen Donezker Volksrepublik, Generalmajor Roman Kutusow, sei "offiziell entnazifiziert und entmilitarisiert" worden, teilte die Verwaltung für strategische Kommunikation der ukrainischen Streitkräfte laut dem Online-Portal "Ukrajinskaja Prawda" in der Nacht mit.

Über den Tod Kutusows hatte zuerst ein Korrespondent des russischen Staatsfernsehens berichtet. Wann und wo genau der Generalmajor ums Leben kam, teilte der russische Fernsehreporter Alexander Sladkow in seiner Mitteilung auf Telegram nicht mit. Vom russischen Verteidigungsministerium lag keine Stellungnahme vor.

Kutusow soll ukrainischen Angaben zufolge gefallen sein, während er einen russischen Angriff auf eine Ortschaft nahe Popasna im Gebiet Luhansk im Osten der Ukraine leitete. Die ukrainische Seite hatte zuvor berichtet, die russische Attacke sei abgewehrt worden und der Feind habe sich unter "erheblichen Verlusten" zurückziehen müssen.

Seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine am 24. Februar sind schon mehrere Moskauer Generäle gefallen. Offizielle russische Quellen haben in der Zwischenzeit den Tod von vier Generälen bestätigt. Die Ukraine hatte sogar von mindestens sieben getöteten russischen Generälen gesprochen. Allerdings tauchten zwei davon nach der ukrainischen Todesmeldung lebend wieder auf.

Russland hält Todesfälle der Angehörigen seiner Streitkräfte im Allgemeinen geheim. Zuletzt hatte der Kreml am 25. März erklärt, seit Beginn der so bezeichneten Spezialoperation in der Ukraine am 24. Februar seien 1351 russische Soldaten gefallen.

Quelle: ntv.de, fzö/dpa/rts

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