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Weitere Etage wird vermietetSPD verkleinert Parteizentrale im Willy-Brandt-Haus

16.03.2026, 17:32 Uhr
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Die SPD-Zentrale in Berlin-Kreuzberg. (Foto: picture alliance / Joko)

Die SPD will einen weiteren Teil der Parteizentrale vermieten. Es gehe dabei nicht um Kosteneinsparungen, betont der Generalsekretär Klüssendorf. Noch in diesem Jahr soll der Umbau in der Hauptstadt beginnen.

Die SPD plant eine Verkleinerung der Parteizentrale. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Parteivorstands sollen im Berliner Willy-Brandt-Haus auf den oberen drei Etagen zusammengezogen werden. Die dadurch frei werdende dritte Etage solle wie schon die beiden darunter liegenden Stockwerke vermietet werden. "Ziel ist es, eine moderne Arbeitsatmosphäre zu schaffen - mit viel Raum für Kreativität, Kommunikation und schlagkräftige Kampagnen", sagte Generalsekretär Tim Klüssendorf dem "Spiegel". Dabei werde auch der Flächenbedarf angepasst.

Klüssendorf betonte, es gehe dabei nicht vordringlich ums Geldsparen. "Wir wollen mit dem Umbau eine moderne Arbeitsumgebung schaffen, die zu einer zeitgemäßen Organisation passt. Die Kosten stehen im Hintergrund." Die parteieigene Vermietungsgesellschaft des Willy-Brandt-Hauses werde einen hohen Betrag investieren, erklärte der Generalsekretär.

Aus dem benachbarten Paul-Singer-Haus, das sich ebenfalls im Besitz einer SPD-Gesellschaft befindet, will Klüssendorf das Personal in die Parteizentrale verlagern. Die damit frei gewordenen Flächen sollen ebenfalls in die Vermietung gehen.

Klüssendorf: Teile der Belegschaft zweifeln

Noch in diesem Jahr soll der Umbau in der vierten Etage des Willy-Brandt-Hauses beginnen, berichtete der "Spiegel". Künftig würden alle mit Kommunikation und Außendarstellung befassten Beschäftigten in dem Stockwerk zusammenarbeiten. Kurze Wege und schnelle Absprachen seien das Ziel, sagte Klüssendorf. "Im vierten Stock schlägt künftig das Herz unserer Kampagne." Danach sollten die Stockwerke fünf und sechs modernisiert werden, wo Leitungsebene, Organisationsentwicklung, Verwaltung und programmatische Arbeit ihren Sitz haben werden.

Klüssendorf räumt ein, dass es in Teilen der Belegschaft Vorbehalte gebe. "Viele jüngere Mitarbeiter wünschen sich eine moderne Arbeitsatmosphäre, bei anderen gibt es auch Sorgen", sagte er. Er nehme diese ernst und befinde sich mit Beschäftigten sowie Betriebsrat in produktiven Gesprächen.

Quelle: ntv.de, bho/AFP

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