Politik

Wahlaufruf aus der Wirtschaft Scholz bekommt Hilfe von Managern

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Viele der Wirtschaftslenker, die Olaf Scholz unterstützen, haben ohnehin Verbindungen zur SPD.

(Foto: picture alliance / photothek)

Zehn Tage vor der Wahl bringen mehr als 50 aktuelle und frühere Wirtschaftslenker ihre Unterstützung des SPD-Kanzlerkandidaten Scholz zum Ausdruck. Scholz habe die "notwenigen Kenntnisse und Führungsstärke und wäre ein Kanzler, "der weiß, was er tut".

SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz bekommt Unterstützung aus der Wirtschaft. Mehr als 50 aktuelle und frühere Manager sprechen sich in einem am heutigen Donnerstag bekannt gewordenen Aufruf dafür aus, dass Scholz der nächste Bundeskanzler wird. Auf der Internetseite auf-den-kanzler-kommt-es-an.de heißt es, Deutschland brauche einen Regierungschef "mit den notwendigen Kenntnissen und Führungsstärke, um entschlossen und mutig zu handeln", und einen Kanzler, "der weiß, was er tut".

"Als Finanzminister und Vizekanzler zeigt Olaf Scholz seit 2018, wie gutes Regieren geht", finden die Manager. "Wir sind überzeugt: Er hat die Substanz, die Erfahrung und die Durchsetzungskraft, unser Land in den nächsten vier Jahren mit seinen Ideen für Deutschlands Zukunft klug zu führen."

Zu den Unterzeichnern des Aufrufs gehören Ex-Bahn-Chef Rüdiger Grube, der frühere TUI-Chef und heutige Präsident des Tourismuswirtschaft-Verbandes, Michael Frenzel, sowie der scheidende Chef des Hauptstadtflughafens BER, Engelbert Lütke Daldrup. Unterzeichnet haben auch einige frühere SPD-Politiker, etwa der Ex-Ministerpräsident von Schleswig-Holstein, Thorsten Albig, und der frühere Brandenburger Wirtschaftsminister Albrecht Gerber.

Einer der Initiatoren des Aufrufs, der Chef des Kommunikationsunternehmens Johanssen & Kretschmer, Heiko Kretschmer, sagte t-online.de: "In den letzten beiden Jahren hat Olaf Scholz Führung gezeigt und neue Orientierung für das Land ausgegeben." Scholz habe "konsequent dazu beigetragen, dass wir wieder über eine aktive Industriepolitik als Kern der Klimawende und der Digitalisierung in Deutschland reden". Kretschmer ist dem Bericht zufolge SPD-Mitglied.

Scholz selbst sagte t-online, er freue sich "über die breite Unterstützung aus der Wirtschaft". Viele Menschen wollten "einen Kanzler Scholz", zeigte er sich überzeugt.

Quelle: ntv.de, jog/AFP

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