Politik

FBI spricht von "Terroranschlag" Schüsse auf Militärstützpunkt in Texas

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Auf der Basis in Corpus Christi sind unter anderem Drohnen stationiert.

Alarm auf einer US-Militärbasis in Texas - ein bewaffneter Mann schießt um sich. Das FBI spricht von einem Terroranschlag. Der Angreifer wird "neutralisiert".

Die US-Bundespolizei FBI geht nach einem Angriff auf einen US-Marinestützpunkt im Bundesstaat Texas von einem terroristischen Hintergrund aus. Ein Schütze hatte am Morgen (Ortszeit) einen Soldaten auf der Basis Corpus Christi angegriffen und leicht verletzt, wie die US-Marine mitteilte.

Der Stützpunkt wurde anschließend für einige Stunden abgeriegelt und der Verdächtige schließlich "neutralisiert". Das FBI habe festgestellt, dass der Vorfall "im Zusammenhang mit Terrorismus" steht, sagte die Ermittlerin Leah Greeves bei einer Pressekonferenz. Der Verdächtige sei tot. Es gebe möglicherweise eine weitere Person im Zusammenhang mit dem Vorfall, die flüchtig sei. Das FBI rief die Bevölkerung auf, ruhig, aber wachsam zu sein. Mit Verweis auf die laufenden Ermittlungen gab es zunächst keine näheren Informationen.

Im Dezember hatte ein Schütze auf einer Militärbasis im US-Bundesstaat Florida drei Soldaten getötet und acht weitere Menschen verletzt, bevor er von Einsatzkräften erschossen wurde. Nach Erkenntnissen der US-Ermittler hatte der Schütze Verbindungen zur Terrorgruppe Al-Kaida.

Quelle: ntv.de, vpe/dpa