Politik

Stern-RTL-Wahltrend Schulz rutscht hinter die SPD

93053357.jpg

Am Dienstag enthüllten SPD-Generalsekretär Hubertus Heil und SPD-Geschäftsführerin Juliane Seifert ein neues Wahlplakat. "Die Zukunft braucht neue Ideen. Und einen, der sie durchsetzt", steht darauf.

(Foto: picture alliance / Kay Nietfeld/)

Viel tut sich nicht in der aktuellen Wahlumfrage von Forsa. Die Werte von Union und SPD bleiben unverändert. Allerdings rutscht SPD-Kanzlerkandidat Schulz im direkten Vergleich weiter ab. Er liegt nun 31 Punkte hinter Amtsinhaberin Merkel.

Passend zum eher träge dahindümpelnden Wahlkampf hat sich im aktuellen Stern-RTL-Wahltrend im Vergleich zur Vorwoche kaum etwas verändert. Die Linke verliert einen Punkt, während die AfD einen Punkt zulegt.

Die von Forsa erhobenen Zahlen im Einzelnen: CDU und CSU kommen in der Umfrage auf 40 Prozent, die SPD auf 22 Prozent. Linke, Grüne, FDP und AfD erreichen jeweils acht Prozent. Für "sonstige Parteien" würden sich sechs Prozent der Wähler entscheiden. Der Anteil der Nichtwähler beziehungsweise Unentschlossenen liegt unverändert bei 23 Prozent.

Diesen Werten zufolge können Union und FDP weiterhin damit rechnen, eine Regierung bilden zu können. Zusammen kommen sie auf 48 Prozent, was für eine absolute Mehrheit im Bundestag reichen würde. Rein rechnerisch wären auch ein schwarz-grünes Bündnis sowie eine Große Koalition möglich. SPD, Grüne und Linke haben zusammen derzeit 38 Prozent.

In der Frage nach der Kanzlerpräferenz verliert der SPD-Vorsitzende Martin Schulz erneut und kommt nur noch auf 21 Prozent. Für CDU-Chefin Angela Merkel würden sich wie vor einer Woche 52 Prozent der Wähler aussprechen. Schulz schneidet damit noch schlechter ab als die SPD.

Was bewegt Deutschland im Jahr der Bundestagswahl? Schreiben Sie uns hier, welche Probleme Ihnen unter den Nägeln brennen, und unsere Reporter von "NAH DRAN!!" nehmen sich Ihrer Geschichte an.

*Datenschutz

Quelle: n-tv.de, hvo

Mehr zum Thema