Politik

Appell des Terminators Schwarzenegger springt Thunberg bei

Der Held, der mit den "Terminator"-Filmen Kinogeschichte schreibt, engagiert sich auch für das Klima der Welt. Arnold Schwarzenegger hält beim Klimagipfel in seinem Heimatland Österreich eine brennende Rede, für "die Zukunft unserer Kinder".

Arnold Schwarzenegger hat bei der Klimakonferenz in Wien eine Rede gehalten und deutlich gemacht, dass auch er ein Klimaaktivist ist. Der 71-Jährige schließt sich in seiner leidenschaftlichen Rede Greta Thunberg an, die zuvor an die Politiker Europas appelliert hatte, Klimaziele konsequenter umzusetzen. Die Schülerin, die die "Fridays for Future"- Proteste initiiert hatte, forderte außerdem, die Bevölkerung noch intensiver über die Folgen des Klimawandels zu informieren.

"Ich möchte Träumer unterstützen. Es ist der Moment gekommen, wenn Träumer zu Machern werden und Greta ist eine davon", sagte Schwarzenegger auf dem Podium in Wien. Es sei die Zeit gekommen, mehr zu Handeln und Visionäre zu unterstützen, die die Geschichte verändern. "Zweifler werden nicht gewinnen", ist er sich sicher. Mit dem Spruch "Yes we can" (Ja, wir können das"), der seit der Wahlkampf-Kampagne von Ex-US-Präsident Barack Obama weltweit bekannt wurde, gelang es ihm, das Publikum auf seine Seite zu ziehen - und erntete dafür tosenden Applaus.

Ihm selbst habe man oft gesagt, er könne vieles nicht erreichen. Dennoch sei er zum Gouverneur in Kalifornien aufgestiegen und habe es geschafft, etwas in der Welt zu verändern. "Es ist die Zukunft unserer Kinder, die auf dem Spiel steht", betonte er.

Schon 2010 hatte Schwarzenegger die Organisation "R20 - Regions of Climate Action" zusammen mit den Vereinten Nationen gegründet. Auf der dritten Konferenz in Wien waren Vertreter aus 30 Nationen der Welt eingeladen. Zu Gast waren auch UN-Generalsekretär António Guterres und Österreichs Bundespräsident Alexander Van der Bellen.

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Quelle: n-tv.de, joh

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