Politik

Risse in Maschinen entdeckt Schweiz lässt einige Kampfjets am Boden

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Risse entdeckt: Schweizer Kampfjets mit Flugverbot belegt.

(Foto: picture alliance / Christian Mer)

Bei der Überprüfung von Kampfflugzeugen der Schweizer Luftwaffe entdecken Experten winzige Risse. Noch ist unklar, wie die Ausbesserung funktionieren und was sie kosten soll. Die Maschinen haben vorerst Flugverbot.

Die Schweizer Armee muss wegen Rissen in der Landeklappe mehrere ihrer 30 F/A-18-Hornet-Kampfjets vorerst am Boden lassen. Bei einer Überprüfung seien an drei von 22 Maschinen Risse entdeckt worden, teilte das Verteidigungsministerium in Bern mit.

Das Ministerium hatte die Tests angeordnet, nachdem Anfang der Woche bei einem der Abfangjäger ein Bruch in einem Befestigungsscharnier der Landeklappe aufgetreten war. Bei den betroffenen Flugzeugen handelt es sich je um zwei Einsitzer (F/A-18C) sowie zwei Doppelsitzer (F/A-18D).

Die beschädigten Maschinen wurden vorerst aus dem Verkehr gezogen. 19 Maschinen seien nach der Überprüfung wieder im Einsatz, sagte ein Sprecher. Bei sieben Maschinen stehe die Prüfung noch an. Die Risse seien mit bloßem Auge nicht zu sehen und mit einem Spezialverfahren entdeckt worden. 

Noch sei unklar, ob Bauteile ersetzt werden müssten, wie viel das kosten würde und wann die Maschinen wieder fliegen könnten. Die Abfangjäger wurden vom zu Boeing gehörenden US-Unternehmen McDonnell Douglas hergestellt. Sie sind seit 1997 in der Schweiz im Einsatz.

Quelle: n-tv.de, jwu/dpa

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