Politik

Kandidatur für SPD-Vorstand Stegner kritisiert Kühnerts Karrierepläne

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Kühnert hatte eine mögliche Kandidatur schon im Voraus angekündigt.

(Foto: picture alliance/dpa)

Juso-Chef Kevin Kühnert will auf dem kommenden Parteitag der Sozialdemokraten für den Vorstand kandidieren. SPD-Vize Ralf Stegner ist von der Ankündigung nicht begeistert. Zunächst sei das Ergebnis des Mitgliedervotums abzuwarten, meint der 60-Jährige.

Der stellvertretende SPD-Vorsitzende Ralf Stegner hat das öffentliche Nachdenken des Juso-Chefs Kevin Kühnert über eine Kandidatur für das Amt des Vizevorsitzenden kritisiert. Einen Tag nach Beginn der Stichwahl der SPD-Mitglieder zum Parteivorsitz sagte Stegner: "Aus Respekt vor dem Mitgliedervotum finde ich die Ankündigung eigener Karriere-Ambitionen bei anderen nicht gut und äußere mich auch selbst erst dann, wenn das Ergebnis des Votums feststeht."

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Ralf Stegner findet Kühnerts Verhalten respektlos

(Foto: picture alliance/dpa)

Bis 29. November wird per Mitgliederbefragung das künftige Vorsitzendenduo der SPD ermittelt, das der Parteitag dann noch bestätigen muss. Dabei treten Bundesfinanzminister Olaf Scholz und die Brandenburger Landespolitikerin Klara Geywitz gegen den früheren NRW-Finanzminister Norbert Walter-Borjans und die Bundestagsabgeordnete Saskia Esken an.

Kühnert hatte eine Kandidatur auf dem SPD-Parteitag Anfang Dezember für den Vorstand angekündigt. Der "Süddeutschen Zeitung" sagte er zudem auf die Frage, ob er sich den Posten des stellvertretenden Parteivorsitzenden vorstellen könne: "Das würde ich zumindest nicht ausschließen, dass das passieren könnte. Wir müssen ja jetzt nicht um den heißen Brei herumreden.

Quelle: ntv.de, can/dpa/AFP