Politik

Ehekrise nach "Ibiza-Affäre"? Straches Frau und Sohn ziehen offenbar aus

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Heinz-Christian Strache entschuldigt sich bei seiner Frau Philippa Strache und sagt, er habe sich "prahlerisch wie ein Teenager" verhalten.

(Foto: imago images / Eibner Europa)

"Bist du deppert, die ist scharf" - so spricht Heinz-Christian Strache in dem heimlich aufgenommenen Enthüllungsvideo über eine Frau, die nicht seine Ehefrau ist. Später entschuldigt er sich dafür. Doch Philippa Strache sucht nun laut einem Bericht räumlichen Abstand.

Das "Ibiza-Video" erschüttert nicht nur das politische Österreich, auch im Privatleben von Ex-Vizekanzler und Ex-FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache scheint es zu kriseln. Seine Ehefrau Philippa Strache sei aus dem gemeinsamen Zuhause ausgezogen, berichtet die "Kronen Zeitung" und beruft sich auf enge Freunde der 31-Jährigen. Sie sei samt dem gemeinsamen Sohn bei ihren Eltern untergekommen, heißt es weiter.

"Ich stehe unter Schock und muss mich und meine Gedanken erst richtig sammeln", hatte Philippa Strache am Montag dem Boulevardblatt "Heute" gesagt. Ihr Mann müsse nun mit den Konsequenzen leben. "Mein Naturell ist es, immer nach vorne zu blicken. Auch jetzt! Meine gesamte Energie gilt nun meinem Kind und dem Tierschutz." Philippa Strache hatte am Neujahrstag den gemeinsamen Sohn Hendrik auf die Welt gebracht.

Strache hatte sich bei seinem Rücktritt am Samstag auch bei seiner Frau entschuldigt. Er habe sich in dem Video von Ibiza aus dem Jahr 2017 "prahlerisch wie ein Teenager" verhalten und mit "Macho-Gehabe" die attraktive Gastgeberin, eine angebliche russische Oligarchen-Nichte, beeindrucken wollen.

In dem von "Spiegel" und "Süddeutscher Zeitung" veröffentlichten Video hatte Strache der Frau unter anderem öffentliche Aufträge in Aussicht gestellt, sollte sie der FPÖ zum Erfolg bei den Nationalratswahlen 2017 verhelfen. Über die Frau sagte Strache: "Bist du deppert, die ist scharf."

Quelle: n-tv.de, hul/dpa

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