FPÖ - "Ibiza-Video"

Eine Video-Affäre um die bisherige Regierungspartei FPÖ und Parteichef sowie Vizekanzler Heinz-Christian Strache treibt Österreich wenige Tage vor der Europawahl in eine Regierungskrise. Eine 2017 heimlich gefilmte Aufnahme zeigt Strache und seinen Parteifreund Johann Gudenus, wie sie in eine offenbar sorgfältig vorbereitete Falle gehen. Bei einem fast siebenstündigen Treffen in einer Villa auf Ibiza sprechen sie mit einer angeblichen russischen Oligarchin, der sie für Wahlkampfhilfe unter anderem öffentliche Aufträge in Aussicht stellen.

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Ein Rückzug aus freien Stücken, so verkauft Sebastian Kurz das Ende seiner politischen Laufbahn. In Wahrheit sieht er nur mit Verspätung ein, dass er seinen Nimbus endgültig zerstört hat. Er tritt als uneingelöstes Versprechen ab - mit einer denkwürdig schlechten Bilanz. Ein Kommentar von Christian Bartlau, Wien

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Wegweisender Schuldspruch Strache verliert erste Ibiza-Schlacht

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Der erste Auftritt hat ihm ein Verfahren wegen Falschaussage eingebrockt, am Donnerstag muss Kanzler Kurz wieder vor dem Ibiza-Ausschuss aussagen. Im Interview mit ntv.de spricht der SPÖ-Abgeordnete Jan Krainer über Kurz' Strategien made by Trump, über Chips im Ausschuss und die Vollversion des Ibiza-Videos.

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