Politik

"Nicht unser Präsident!" Trump-Gegner protestieren

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Im kalifornischen Oakland wurden aus Protest gegen Trump Autoreifen und Müll angezündet.

(Foto: AP)

Man hatte Proteste befürchtet - allerdings im Falle einer Niederlage Trumps. Nun gehen Gegner des künftigen Präsidenten auf die Straße. Dabei kommt es auch zu Gewalt.

Nach dem Sieg des Republikaners Donald Trump bei der Präsidentschaftswahl hat es in mehreren US-Städten spontane Protesten gegeben. In manchen Fällen wurden laut Medienberichten in der Nacht nach der Wahl Straßen blockiert, Müllhaufen in Brand gesetzt und US-Flaggen verbrannt.

Die meisten Anti-Trump-Demonstrationen gab es an der Westküste, wo die große Mehrheit die Demokratin Hillary Clinton gewählt hatte. In Portland im Bundesstaat Oregon etwa marschierten laut örtlichen Medienberichten rund 200 Menschen durch die Straßen. Einige blockierten zeitweise die Spuren einer Autobahn.

"Du bist nicht Amerika"

Auch im kalifornischen Oakland zogen laut Medienberichten Hunderte Menschen durch die Straßen. Im Zentrum der Stadt setzten Demonstranten ein Porträt von Trump in Brand, schlugen die Scheiben von Geschäften ein und zündeten Autoreifen sowie Müll an. Sie skandierten die Parole: "Nicht unser Präsident!". Ein Demonstrant wurde dort den Berichten zufolge auf einem Highway von einem Auto angefahren und schwer verletzt.

Einige Kilometer entfernt demonstrierten Studenten auf dem Campus der Universität von Berkeley gegen den Wahlsieger. Auch an der Universität von Kalifornien in Davis gingen Studenten auf die Straße. Sie skandierten Twitter-Mitteilungen zufolge: "Du bist nicht Amerika, wir sind Amerika".

Wütende Proteste gegen den künftigen Präsidenten gab es zudem in den kalifornischen Städten San Francisco, Los Angeles, in Seattle im nordwestlichen Bundesstaat Washington und in Pittsburgh im Ostküstenstaat Pennsylvania.

Quelle: n-tv.de, mli/AFP/rts

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