Politik

Königsbesuch in WashingtonTrump: "Meine Mutter war verknallt in Charles"

28.04.2026, 20:15 Uhr
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Gute Laune bei den beiden Staatsoberhäuptern. (Foto: picture alliance / newscom)

Die Begrüßung der britischen Monarchen im Weißen Haus fällt launig aus. Bei einem Empfang mit militärischen Ehren lobt Trump die Beziehungen zu Großbritannien. Dazu reißt er Witze über das Wetter und erzählt eine Anekdote über die Zuneigung seiner Mutter zu König Charles.

US-Präsident Donald Trump hat während des zeremoniellen Empfangs für König Charles III. und Königin Camilla eine überraschende Erinnerung aus seiner Familie verraten. "Meine Mutter war verknallt in Charles", sagte Trump in einer Rede vor dem Weißen Haus. Er fügte hinzu: "Kann man das glauben? Unglaublich, ich frage mich, was sie jetzt denkt."

Kurz zuvor hatte er von den schottischen Wurzeln seiner Mutter (1912 - 2000) auf den schottischen Hebriden erzählt. "Meine wundervolle Mutter, Mary MacLeod wurde in Stornoway, Schottland, auf den Hebriden, geboren. Das ist, was sie das echte Schottland nennen", sagte der Republikaner, nachdem Charles, Camilla und First Lady Melania neben ihm auf einem Podium Platz genommen hatten. "Sie kam mit 19 Jahren nach Amerika und traf meinen unglaublichen Vater", so Trump weiter.

Seine Mutter habe royale Events mit Queen Elizabeth II. stets gebannt am Fernseher verfolgt, erinnerte sich der US-Präsident. Sie habe dann gesagt: "Schau Donald, wie schön das ist!" und "Charles, der junge Charles, er ist so süß."

Der US-Präsident hob die enge Freundschaft der beiden Staaten hervor. Seit der Unabhängigkeit der USA "hatten die Amerikaner keine engeren Freunde als die Briten", sagte er. Er wies in seiner Ansprache auch auf die "besondere Beziehung" zwischen den USA und Großbritannien hin. "Wir hoffen, dass das immer so bleiben wird", fügte Trump hinzu.

Charles hält Rede

Charles und Camilla wurden am Weißen Haus mit militärischen Ehren und 21 Kanonenschüssen offiziell empfangen. In seiner Ansprache witzelte Trump mit Blick auf den leichten Regen in Washington: "Was für ein schöner britischer Tag das ist." Der 79-Jährige berichtete auch, dass seine aus Schottland stammende Mutter einst in den jungen Charles "verknallt" gewesen sei.

Nach einem bilateralen Treffen mit Trump hält Charles eine mit Spannung erwartete Rede vor dem US-Kongress, in der er vorab veröffentlichten Auszügen zufolge angesichts der Spannungen zwischen London und Washington wegen des Iran-Krieges zu "Versöhnung und Erneuerung" aufrufen wird. Am Abend findet dann noch ein Staatsbankett zu Ehren des britischen Königspaars statt, bei dem Charles voraussichtlich eine weitere kurze Ansprache halten wird.

Charles' Auftritt ist die erste Rede eines britischen Monarchen vor dem Kongress seit einer Ansprache seiner verstorbenen Mutter Queen Elizabeth II. im Jahr 1991. Die Beziehungen zwischen London und Washington sind derzeit angespannt. Trump äußerte sich wiederholt stark verärgert über die Weigerung der britischen Regierung, die USA und Israel bei ihrem Krieg gegen den Iran zu unterstützen.

Quelle: ntv.de, lme/dpa/AFP

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