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Verdächtige Milliardengewinne Trump-Reden für Börsenwetten genutzt?

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Kursreaktionen nach Trump-Äußerungen? US-Senatoren fordern Aufklärung.

(Foto: REUTERS)

Wenn US-Präsident Trump sich zum Handelsstreit mit China äußert, bewegt das die Finanzmärkte. Das wissen offenbar auch Insider, die damit Geld verdienen und Gewinne von bis zu einer Milliarde Dollar erzielen.

Im Zusammenhang mit Wertpapiergeschäften kurz vor wichtigen Äußerungen von US-Präsident Donald Trump haben demokratische Senatoren eine Untersuchung wegen möglichen Insiderhandels gefordert. In einem Brief an Justizminister William Barr verwiesen die Bundespolizei FBI und die Börsenaufsicht SEC 14 Senatoren auf Medienberichte über "verdächtige" Wertpapiergeschäfte. Akteure hätten womöglich über Regierungsquellen Zugang zu nicht öffentlichen, marktbewegenden Informationen und dadurch einen "unfairen" Handelsvorteil.

Das Magazin "Vanity Fair" hatte vergangene Woche einen Artikel über verdächtige Wertpapiergeschäfte im elektronischen Handel veröffentlicht. Demnach kaufte oder verkaufte jemand kurz vor wichtigen Ankündigungen von Präsident Trump etwa zum Handelskonflikt mit China große Mengen sogenannter E-Minis im Aktienindex S&P-500. Dabei wurden teilweise gigantische Gewinne von bis zu einer Milliarde Dollar erzielt.

Dies lässt laut "Vanity Fair" den Verdacht laut werden, dass die Akteure hinter den Transaktionen wussten, was Trump sagen würde. Die Börse von Chicago, an der die Papiere gehandelt werden, wies den Bericht als "offenkundig falsch" zurück.

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Quelle: n-tv.de, bad/AFP

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