Politik

US-Präsident ist spät dran Trump arbeitet noch am Geschenk für Melania

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Viel Zeit ist nicht mehr: Trump bei der Videoschalte mit US-Soldaten in aller Welt.

(Foto: AP)

Immerhin die Weihnachtskarte für die First Lady ist schon fertig. Doch für den Rest muss sich der US-Präsident noch etwas einfallen lassen. Derweil kündigt Nordkoreas Machthaber Kim an, er werde den USA einen Raketentest zu Weihnachten schenken. Trump sagt, er will sich überraschen lassen.

US-Präsident Donald Trump ist spät dran: Außer einer Karte und "viel Liebe" hatte er an Heiligabend offenbar noch kein Weihnachtsgeschenk für die First Lady Melania organisiert. "Ich habe ihr eine wunderschöne Karte besorgt", sagte der 73-Jährige bei einer Videoschalte mit Angehörigen des US-Militärs an verschiedenen Orten der Welt, bei der er nach dem Geschenk für seine Frau gefragt wurde. "Ich denke, ich beantworte das, indem ich sage, ich arbeite immer noch an einem Weihnachtsgeschenk. Ist das okay? Es ist noch ein bisschen Zeit, nicht sehr viel, aber es ist noch ein bisschen Zeit."

Zuvor hatte Trump angesichts eines möglicherweise unmittelbar bevorstehenden Raketentests Nordkoreas als "Weihnachtsgeschenk" Gelassenheit demonstriert. "Wir werden sehen, was passiert. Vielleicht ist es ein schönes Geschenk. Vielleicht ist es ein Geschenk, mit dem er mir eine schöne Vase im Gegensatz zu einem Raketentest schickt", sagte Trump während der Videoschalte. Der Präsident verbringt Weihnachten in seinem Anwesen in Palm Beach in Florida.

Kim ist frustriert von den Verhandlungen im Atomkonflikt

Im Atomkonflikt mit Nordkorea mehren sich Sorgen, dass die Führung in Pjöngjang angesichts der stagnierenden Verhandlungen mit den USA wieder auf Eskalation setzen könnte. Nordkorea hatte den USA eine Frist bis Jahresende gesetzt, um im Ringen um das nordkoreanische Atomwaffenprogramm Entgegenkommen zu zeigen. Außerdem stellte die Führung Nordkoreas ein "Weihnachtsgeschenk" in Aussicht, dessen Inhalt von neuen Vorschlägen aus Washington für Verhandlungen abhänge.

"Wir werden herausfinden, was die Überraschung ist, und werden damit sehr erfolgreich umgehen", sagte Trump. Jeder habe Überraschungen für ihn. Er kümmere sich dann darum, wenn sie einträten. Trumps Bemühungen, Nordkorea zur atomaren Abrüstung zu bewegen, blieben trotz dreier Treffen mit Machthaber Kim Jong Un und vieler warmer Worte erfolglos. Trump betont immer wieder, er habe ein gutes Verhältnis zum nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un.

Quelle: ntv.de, mau/dpa