Politik

"Für zukünftige Kundgebungen" Trump lässt seine Boeing renovieren

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Wahlkampf mit Flugzeug: Trumps Boeing bekommt eine Generalüberholung.

(Foto: AP)

Ist es ein Hinweis auf eine Kandidatur im Jahr 2024? Ex-US-Präsident Trump lässt seine Boeing 757, die ihn im Wahlkampf 2016 begleitet hatte, "von oben bis unten" renovieren. Sie solle für zukünftige Kundgebungen genutzt werden, sagt er.

Sie war ein zentraler Bestandteil von Donald Trumps siegreichem Präsidentschaftswahlkampf 2016: Nun lässt der ehemalige US-Präsident seine eigene Boeing 757 generalüberholen, um sie künftig wieder für politische Kundgebungen zu nutzen. "Viele Menschen fragen nach der schönen Boeing 757, die bei Trump-Kundgebungen zur Ikone geworden ist", erklärte Trump in einer Mitteilung. Er versprach eine Wiederinbetriebnahme noch in diesem Jahr.

Von den Triebwerken bis zur Lackierung des Rumpfes wird das Flugzeug "derzeit von oben bis unten renoviert", fügte Trump hinzu. "Sobald das Flugzeug fertig ist, wird es besser als je zuvor sein und für zukünftige Kundgebungen genutzt werden."

Im Jahr 2016 war die Boeing 757 des Milliardärs ein wichtiger Teil seiner Wahlkampfmaschinerie. Bei jeder Kundgebung stieg der republikanische Kandidat medienwirksam aus seinem Flugzeug. Während er vor seinen Anhängern sprach, war die Boeing mit der Aufschrift "Trump" immer im Hintergrund zu sehen.

Weitere vier Jahre möglich

Zu einer möglichen Kandidatur für das nächste Präsidentschaftsrennen äußerte sich der Ex-Präsident nicht. Da er nach einer Amtszeit abgewählt wurde, könnte er 2024 noch einmal kandidieren - für weitere vier Jahre im Weißen Haus. Zuletzt deutete Trump lediglich an, dass eine Entscheidung nach den Kongresswahlen 2022 fallen solle, den sogenannten Midterms.

"Ich stehe heute Abend vor Ihnen, erfüllt mit der Zuversicht, dass wir 2022 das Repräsentantenhaus und den Senat zurückerobern werden", sagte Trump im April. "Und dann, 2024, wird ein republikanischer Kandidat das Weiße Haus gewinnen."

Trump ist in seiner republikanischen Partei noch sehr einflussreich. Erst vor Kurzem wurde eine seiner schärfsten Kritikerinnen, die Abgeordnete Liz Cheney, aus der Fraktionsspitze im Repräsentantenhaus geworfen.

Quelle: ntv.de, mli/AFP

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