Politik

Treffen mit Kim Jong Un Trump zieht es zu koreanischem Grenzort

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US-Präsident Trump will Kim Jong Un bei dem Gipfeltreffen zur atomaren Abrüstung drängen.

(Foto: AP)

Die Mongolei, Schweden und Singapur gelten unter Nordkorea-Experten als mögliche Gastgeber für das historische Treffen von Trump mit Kim Jong Un. Der US-Präsident bestätigt dies teilweise und bringt eine weitere, bereits bewährte Option ins Gespräch.

US-Präsident Donald Trump kann der innerkoreanischen Grenze als Ort für das Gipfeltreffen mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un viel abgewinnen. Trump sagte bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus: "Es gibt an dieser Idee etwas, das ich mag: Man ist da." Man schaue aber nach wie vor auch auf andere Länder. "Alle wollen uns", sagte Trump. Unter den erwogenen Ländern sei auch Singapur, verriet der Präsident. Zuvor hatte er auf Twitter für das Treffen den Grenzort Panmunjom nahegelegt, ohne diesen namentlich zu erwähnen.

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In einem als offene Frage formulierten Tweet schrieb Trump, es würden ja mehrere Länder für ein Treffen erwogen. "Aber wäre das Haus des Friedens / Haus der Freiheit an der Grenze zwischen Süd- und Nordkorea nicht ein repräsentativerer, wichtigerer und bleibender Ort als ein Drittland?", twitterte Trump und fügte hinzu: "Just asking!", er wolle ja nur mal fragen.

In Panmunjom hatten sich am Freitag auch Kim und Südkoreas Präsident Moon Jae In in einer historischen Begegnung getroffen. Es liegt zu beiden Seiten der Grenze in der demilitarisierten Zone Nord- und Südkoreas.

Trump und Kim wollen Ende Mai oder Anfang Juni zu einem Gipfel zusammenkommen. Trump hatte zuletzt gesagt, dafür habe sich die Auswahl der Länder auf zwei reduziert. Konkrete Namen hatte er aber bislang nicht genannt. Laut dem US-Fernsehsender CBS News soll es sich um die Mongolei und Singapur handeln. Unter Nordkorea-Experten gilt auch die US-Schutzmacht in Nordkorea-Fragen, Schweden, als Option. Thailand hatte sich zuletzt ebenfalls öffentlich als Austragungsort beworben.

Es war des Weiteren spekuliert worden, dass Trump sich für den Gipfel mit Kim für einen glamouröseren Ort aussprechen könnte, aber Panmunjom ist historisch und politisch extrem aufgeladen. Das "Peace House" liegt technisch gesehen auf der südkoreanischen Seite, ebenso das 130 Meter entfernte "Freedom House". Einige Gebäude in Panmunjom liegen in der Zuständigkeit Nordkoreas, andere werden von den Vereinten Nationen verantwortet.

Quelle: n-tv.de, hny/dpa

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