Politik

Bedenken wegen Trumps Alters US-Präsident: Habe Kognitionstests "mit Bravour bestanden"

11.07.2026, 23:28 Uhr
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Ist nach eigenen Worten bei "hervorragender Gesundheit": Donald Trump. (Foto: picture alliance/dpa/AP photo)

In der Vergangenheit säte Donald Trump immer wieder Zweifel an der geistigen Fitness seines Vorgängers Joe Biden. Nun richten sich ähnliche Bedenken zunehmend gegen seine eigene Verfassung. Der Präsident versucht, sie mit Verweis auf ärztliche Atteste und bestandene Kognitionstests zu entkräften.

US-Präsident Donald Trump hat Zweifeln an seinem Gesundheitszustand widersprochen und sich auf eine vor sechs Wochen veröffentlichte Diagnose berufen. "Ich habe gerade eine perfekte Untersuchung im Walter Reed abgeschlossen, ich mache das alle sechs Monate", schrieb Trump auf seiner Social-Media-Plattform Truth Social. Wie das Weiße Haus ergänzend mitteilte, bezog sich der 80-Jährige auf eine Untersuchung im Walter-Reed-Militärkrankenhaus, deren Ergebnisse am 26. und 29. Mai veröffentlicht worden waren. Dabei war ihm bescheinigt worden, er sei bei "hervorragender Gesundheit".

In Bezug auf diese Untersuchung schrieb Trump nun weiter: "Ich habe um einen weiteren Kognitionstest gebeten, als einziger Präsident, der das getan hat, dreimal, und ich habe sie alle mit Bravour bestanden - jede Frage richtig beantwortet." Trump reagierte damit auf ein jüngst veröffentlichtes Buch zweier Journalisten der "New York Times". In dem Buch "Regime Change: Inside the Imperial Presidency of Donald Trump" berichten die Autoren Maggie Haberman und Jonathan Swan von Bedenken einiger Mitarbeiter des Weißen Hauses hinsichtlich Trumps Alter, seiner Ausdauer und seiner körperlichen Verfassung.

Trump, der am 14. Juni 80 Jahre alt wurde, ist der älteste Präsident der US-Geschichte. Fragen zur gesundheitlichen und geistigen Fitness älterer Politiker sind in Washington ein wiederkehrendes Thema. Bedenken über die kognitiven Fähigkeiten des damaligen Präsidenten Joe Biden hatten letztlich dazu geführt, dass dieser seine Wiederwahlkampagne für 2024 beendete.

Trump hatte in seinen Auftritten immer wieder Zweifel an der geistigen Fitness seines Vorgängers gesät und sich in Reden über dessen Versprecher und Aussetzer lustig gemacht. Nun versucht der Präsident, ähnliche Vorwürfe gegen sich selbst mit Verweis auf seine Testergebnisse abzuwehren und den Spieß rhetorisch umzudrehen. Trump hat in der Vergangenheit wiederholt auf sein Abschneiden bei Kognitionstests verwiesen und erklärt, er habe diese mehrfach absolviert und stets die volle Punktzahl erreicht.

Quelle: ntv.de, uzh/rts

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