Politik

Kampf gegen Einwanderung USA schicken Soldaten an die Grenze

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US-Soldaten bei einer Übung in der mexikanischen Grenzstadt Tijuana.

(Foto: dpa)

Der Schutz der Grenze ist für US-Präsident Trump das zentrale Wahlkampfversprechen. Bislang verhindern die Demokraten jedoch die Finanzierung der Mauer an der Grenze zu Mexiko. Nun schickt die Armee stattdessen Tausende zusätzliche Soldaten - die Stacheldraht verlegen sollen.

Im Kampf gegen die illegale Einwanderung schickt die US-Armee 3750 zusätzliche Soldaten an die Grenze zu Mexiko. Die Einheiten sollen den US-Zoll und Grenzschutz unterstützen, teilte das Verteidigungsministerium mit. So sollen die Soldaten für eine "mobile Überwachung" der Grenze eingesetzt werden und auf einer Länge von 150 Meilen (rund 240 Kilometern) Stacheldraht verlegen.

Der Einsatz ist demnach für drei Monate geplant. Mit der Entsendung steigt die Zahl der an der Grenze zu Mexiko eingesetzten Soldaten dem Pentagon zufolge auf 4350.

US-Präsident Donald Trump hatte vor den Kongresswahlen im vergangenen November Soldaten an die Grenze entsandt. Er reagierte damit auf die Märsche von Tausenden Menschen aus Zentralamerika in Richtung USA. Trump-Kritiker bezeichneten die Truppenentsendung als Wahlkampfmanöver und Verschwendung von Steuergeldern.

Im Kampf gegen die illegale Einwanderung fordert Trump den Bau einer Mauer an der Grenze zu Mexiko. Das hat zu einem erbitterten Haushaltsstreit mit den oppositionellen Demokraten geführt, die ihm die Mittel für die Mauer verweigern. Nach der längsten Haushaltssperre in der US-Geschichte lenkte Trump schließlich ein und verständigte sich mit den Demokraten auf einen dreiwöchigen Übergangshaushalt. Die Frist für eine Einigung auf einen Etat-Kompromiss läuft am 15. Februar ab.

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Quelle: n-tv.de, ftü/AFP