Politik

Gespräche zu Katar-Krise USA und Briten fordern schnelle Lösung

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US-Außenminister Tillerson macht die Katar-Krise zur Chefsache.

(Foto: REUTERS)

In die Katar-Krise kommt Bewegung: Die USA, Großbritannien und Kuwait mahnen zu einer schnellen Beilegung des Konflikts. US-Außenminister Tillerson reist noch nach Saudi-Arabien und Katar.

Die USA, Großbritannien und Kuwait dringen auf eine rasche Beilegung der Katar-Krise. Die drei Länder forderten die Streitparteien zum Dialog auf, wie Kuwaits staatliche Nachrichtenagentur Kuna meldete.

US-Außenminister Rex Tillerson und Großbritanniens Nationaler Sicherheitsberater Mark Sedwill trafen zu einem Besuch in Kuwait ein, um in dem Konflikt zu vermitteln. Tillerson wird nach Angaben seines Ministeriums auch Gespräche in Katar und Saudi-Arabien führen.

Saudi-Arabien, Ägypten, die Vereinigten Arabischen Emirate und Bahrain hatten zuletzt mit weiteren Sanktionen gegen Katar gedroht. Die vier Regionalmächte haben bereits ihre diplomatischen und wirtschaftlichen Beziehungen zu dem Emirat gekappt. Sie werfen Katar Terror-Unterstützung und enge Kontakte zum Iran vor, dem Erzfeind Saudi-Arabiens.

Katar bestreitet, Extremistenorganisationen finanziell unter die Arme zu greifen, und bezeichnet den Boykott als Versuch einer Schwächung des Landes. Die USA befürchten, dass die Krise ihre militärische Präsenz und ihren Anti-Terror-Kampf in der Region beeinträchtigen könnte.

Quelle: n-tv.de, bad/rts