Politik

Attacke im Hambacher Forst Unbekannte werfen Molotow-Cocktails

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Polizisten im Hambacher Forst - in der Nacht zum 1. Weihnachtsfeiertag waren sie im Großeinsatz.

(Foto: picture alliance/dpa)

Am Hambacher Forst ist die Polizei erneut im Großeinsatz. Der Grund: Ein Angriff von unbekannten Vermummten mit Molotow-Cocktails. Deren Ziel war das Camp von RWE-Mitarbeitern.

An Heiligabend und im Verlauf der Nacht zum 1. Weihnachtsfeiertag hat es im Hambacher Forst erneut Ausschreitungen gegeben. Am späten Montagabend bewarfen vermummte Unbekannte erneut das Sicherheitscamp des Energiekonzerns RWE mit Molotowcocktails und Steinen, wie die Aachener Polizei mitteilte. Dabei seien zwei Fahrzeuge in Brand geraten und zwei weitere durch die geworfenen Steine beschädigt worden.

Auf dem Weg zu den in Brand geratenen Autos am RWE-Gerätestützpunkt hätten Unbekannte Steine auf die Löschfahrzeuge der Feuerwehr geworfen. Zudem setzten sie dort demnach eine Barrikade in Brand. Die Unbekannten seien anschließend in den Wald geflüchtet.

Die Polizei war noch in der Nacht mit zahlreichen Beamten und einem Polizeihubschrauber im Einsatz. Die Kriminalpolizei ermittelt unter anderem wegen des Verdachts auf besonders schweren Landfriedensbruch, vorsätzlicher Brandstiftung und gefährlicher Körperverletzung.

Der Hambacher Forst zwischen Köln und Aachen wurde in den vergangenen Monaten zum Symbol für den Widerstand gegen Braunkohleverstromung. Der RWE-Konzern will einen Teil des Waldes roden, um den benachbarten Tagebau Hambach zu vergrößern. Das Oberverwaltungsgericht in Münster verhängte allerdings Anfang Oktober per Eilbeschluss einen Rodungsstopp.

Quelle: n-tv.de, vpe/dpa

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