Politik

"Schlauchboot kaputtgegangen" Viktor Orban aus Seenot gerettet

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Schlauchboot kaputt? Orban nimmt es locker.

(Foto: picture alliance / GEORG HOCHMUTH / APA / picturedesk.com)

Immer wieder landet Viktor Orban mit seiner Politik in der Presse. Nun sorgt der ungarische Ministerpräsident sogar im Urlaub für Schlagzeilen. Bei einem Bootsausflug an der Adria muss er mit seiner Frau und seinem Leibwächter gerettet werden.

Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban ist während eines Kroatien-Urlaubs nach einem Zeitungsbericht in der Adria aus Seenot gerettet worden. "Sein Schlauchboot war kaputtgegangen, und so habe ich ihn, seine Frau und seinen Leibwächter ans Ufer gebracht", berichtete der Journalist Boris Vrkic der Tageszeitung "Slobodna Dalmacija".

Dem Blatt, für das er früher selbst gearbeitet hatte, überließ er auch ein Foto, das ihn zusammen mit Orban in seinem Boot zeigt. Der Vorfall ereignete sich demnach am Wochenende in einer Bucht der Insel Vis. Während der Rettungsaktion sei Orban guter Laune gewesen, führte Vrkic weiter aus. Anschließend habe er ihm ein Fischrestaurant über der Bucht von Rukavac empfohlen.

Der rechtspopulistische Regierungschef Orban, der kürzlich auch bei einem Treffen von Anhängern des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump in Texas auftrat, verbringt seine Sommerurlaube meist in Kroatien am Meer.

Orban regiert seit 2010 in dem EU-Land Ungarn. Wegen des Abbaus von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit steht Orban mit der Europäischen Union in Konflikt. Gegen Ungarn laufen derzeit mehrere Verfahren, darunter eines im Rahmen des neuen Rechtsstaatsmechanismus, das zum Entzug von EU-Fördermitteln führen kann.

(Dieser Artikel wurde am Montag, 08. August 2022 erstmals veröffentlicht.)

Quelle: ntv.de, can/dpa

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