Politik

Teil der Dokumente bleibt geheim Wikileaks setzt Belohnung für JFK-Akten aus

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(Foto: AP)

In letzter Minute hält US-Präsident Trump auf Druck der Geheimdienste einen Teil der Akten zum Tod seines Vorgängers Kennedy zurück. Wikileaks bietet 100.000 Dollar für die Dokumente - allerdings unter einer Bedingung.

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Anders als von Präsident Donald Trump zunächst angekündigt, veröffentlicht das US-Nationalarchiv nicht alle der noch geheimen Dokumente zur Ermordung von John F. Kennedy  - noch nicht. Einige Akten werden vorerst auf Anfrage der Sicherheitsbehörden zurückgehalten. Trump teilte mit, er habe "keine andere Wahl", da der nationalen Sicherheit andernfalls "irreversibler Schaden" zugefügt werden könnte.

Die Kehrtwende ruft Verschwörungstheoretiker auf den Plan. Unter anderem Julian Assange, Gründer der Enthüllungsplattform Wikileaks, glaubt, die US-Geheimdienste versuchten so, Präsident Trump zu schaden. Denn der wirke nun schwach.

Wikileaks lobt unterdessen eine Belohnung von 100.000 Dollar für die zurückgehaltenen Dokumente aus. Allerdings nur für den Fall, dass sie Material enthalten, das "Gesetzesverstöße, Ineffizienz oder Verwaltungsfehler" enthüllt.

Die weiter geheimen Dokumente sollen allerdings nicht auf Dauer zurückgehalten werden. Trump ordnete an, ihre Geheimhaltung innerhalb von 180 Tagen erneut zu überprüfen. Danach solle nur in den "seltensten Fällen" die Geheimhaltung bestehen bleiben.

Historikern zufolge, dürfte es sich bei den zurückgehaltenen Dokumenten vor allem um Akten jüngeren Datums handeln, die sensible Informationen zu noch lebenden Personen enthalten. Die gesamte Dokumentensammlung umfasst Akten von 1963 bis in die 90er Jahre.

Quelle: n-tv.de, mbo