Politik

Whittaker im "ntv Frühstart" "Wir dürfen Krisen nicht nur hinterherrennen"

Der junge CDU-Politiker Kai Whittaker ist Teil des "Lenkungsteams" um Norbert Röttgen. Es könne kein "Weiter so" geben, sagt Whittaker. Mit Merkels Politik dürfe man aber auch nicht brechen.

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Kai Whittaker sieht einen großen Nachholbedarf für den künftigen Umgang der Bundesregierung mit Krisen. "Die Menschen spüren, dass wir sie zwar gut durch diese Krise geführt haben mit Angela Merkel an der Spitze, aber sie merken auch, dass wir den Ereignissen hinterherhecheln, und dass diese dramatischen Veränderungen sogar noch zunehmen", sagte Whittaker im "Frühstart" von ntv.

Whittaker, der vor kurzem in das Team von CDU-Vorsitz-Kandidat Norbert Röttgen berufen wurde, sagte, er sei der Meinung, dass Röttgen sehr deutlich mache, dass "wir eine Hausaufgabe haben, diesen Krisen nicht nur hinterherzurennen, sondern dass wir krisenfester werden müssen".

Es könne deshalb kein "weiter so" geben, sagte Whittaker und fügte hinzu: "Das wäre nur Krisen zu verwalten und zu managen. Es kann aber auch keinen völligen Bruch mit unserer bisherigen Politik geben - das wäre völlig unglaubwürdig." Norbert Röttgen könne in dieser Hinsicht einen "Aufbruch" verkörpern, den die "anderen beiden Mitbewerber nicht so klar definieren" könnten, sagte Whittaker.

Zudem gehe es darum, jemanden zu finden, der wirklich "alle Flügel bedienen kann". Da sei Röttgen derjenige, hinter dem sich "sowohl der liberale, als auch der etwas konservativere Flügel gut versammeln" könne.

Quelle: ntv.de, psa