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Baden-WürttembergHitze und Dürre machen jungen Amphibien zu schaffen

16.07.2026, 03:47 Uhr
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Junge Frösche, Molche und Salamander kämpfen ums Überleben: Die Trockenheit wird zur Gefahr. Dabei geht es nicht nur um Gewässer.

Stuttgart (dpa/lsw) - Gerade junge Amphibien darben wegen der Dürre. Wegen Hitze und Trockenheit sind sie auch dann noch stark gefährdet, wenn der Übergang der Larvenstadien vom Wasser zum Land erfolgt ist, wie der Fachbeauftragte des Naturschutzbundes (Nabu) Baden-Württemberg für Amphibien, Hans-Joachim Bek, erklärte. "Nur bei ausreichend hoher Luftfeuchtigkeit können Amphibien auf Nahrungssuche gehen, da sie sonst Gefahr laufen, zu vertrocknen." Sie zögen sich in Erdlöcher, Ritzen oder Totholz zurück.

"Trocknen die Bodenschichten dann immer tiefer aus, verenden Amphibien unbemerkt", erläuterte Bek. Insbesondere Jungtiere mit ihrem geringen Körper- und Feuchtigkeitsvolumen seien davon betroffen.

Im Juni sind nach Angaben der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg lediglich 46 Millimeter Niederschlag gefallen - das sei nicht einmal die Hälfte des langjährigen Mittels von 104 Millimetern. Der Monat belege damit Rang 4 der trockensten Juni-Monate der Messreihe im Jahr 1961.

Trockenheit und Hitze belasteten Böden und Vegetation. "Die Verdunstung nahm deutlich zu, während gleichzeitig kaum Niederschläge fielen", hieß es. "Dadurch verschärfte sich der Trockenstress vieler Ökosysteme zusätzlich."

Quelle: dpa

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