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Baden-WürttembergPrömel, Sauer und Co. - Die Transfers des VfB Stuttgart

14.08.2026, 12:22 Uhr
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Vier neue Gesichter beim VfB: Wer könnte den Sprung in die Startelf in Rostock und gegen die Bayern schaffen?

Stuttgart (dpa/lsw) - Mit dem Kurztrip nach England läutet der VfB Stuttgart den Vorbereitungsendspurt ein. Nach dem abschließenden Testspiel dieser Sommer-Vorbereitung am Samstag (17.00 Uhr) beim FC Fulham sind es nur noch sechs Tage bis zur ersten Pflichtaufgabe.

Am 21. August geht es los - dann möchten die Schwaben von Trainer Sebastian Hoeneß der Favoritenrolle im DFB-Pokal bei Hansa Rostock gerecht werden. Die Bundesliga startet eine Woche darauf mit dem Hit beim deutschen Fußball-Rekordmeister FC Bayern München. Welche Neuzugänge sind dann Startelf-Kandidaten? Vier hat der VfB bisher verpflichtet. Ein Überblick:

Grischa Prömel (31)

Der erfahrene Mittelfeldspieler Grischa Prömel, im Stuttgarter Stadtteil Bad Cannstatt geboren und im nahen Esslingen aufgewachsen, kam ablösefrei von der TSG 1899 Hoffenheim - und fiel in der Vorbereitung positiv mit seiner Präsenz auf.

"Er ist sehr aktiv, er ist sehr präsent", lobte Hoeneß nach dem 3:1 gegen den FC Everton. "Das ist seine Stärke, dass er sehr laufstark ist." Prömel sei sehr verantwortungsbewusst in der Defensive, habe aber in der Offensive auch immer wieder den Zug nach vorn. "Er läuft klug, er findet die richtigen Räume".

Bei der TSG hatte Prömel einen Großteil der vergangenen Spielzeit wegen eines Kreuzbandrisses verpasst, sich danach aber wieder zu einem Leistungsträger aufgeschwungen. Beim VfB erhöht er insbesondere die Konkurrenz für Atakan Karazor. Es käme alles andere als unerwartet, stünde Prömel in der ersten Elf.

Dzenan Pejcinovic (21)

Für den erst 21 Jahre alten Dzenan Pejcinovic war der VfB Medienberichten zufolge bereit, die vom VfL Wolfsburg geforderten 25 Millionen Euro zu zahlen. Der Champions-League-Teilnehmer stellt sich mit dem Transfer wie von Hoeneß gewünscht im Angriff breiter auf - neben Nationalstürmer Deniz Undav und dem bosnischen WM-Teilnehmer Ermedin Demirovic. Angesichts der Teilnahme an drei Wettbewerben hat Hoeneß mehr Möglichkeiten, bei der Startelf-Aufstellung zu rotieren.

Der deutsche U21-Nationalspieler bringe "alles mit, um sofort eine wertvolle Option in der Offensive zu sein", habe aber als junger Spieler auch noch viel Entwicklungspotenzial, sagte VfB-Sportvorstand Fabian Wohlgemuth. Der Wechsel war Anfang der Woche nach lange andauernden Gesprächen perfekt geworden.

Leo Sauer (20)

Der slowakische Nationalspieler Leo Sauer gilt mit seinen 20 Jahren als Profi mit Perspektive. Medienberichten zufolge zahlte der VfB eine Ablösesumme in Höhe von rund 13 Millionen Euro an Feyenoord Rotterdam. Noch bremsen die Folgen einer Muskelverletzung den Flügelspieler aus. Dass der Slowake zum Pflichtspielauftakt voll einsatzfähig ist, schloss Hoeneß nahezu aus. Für die Zukunft sind die Erwartungen des Trainers hoch.

"Er hat enorme Qualitäten, auch im eins-gegen-eins, er ist schnell, kopfballstark", sagte Hoeneß über Sauer und sprach von einem "spannenden" Spieler. In der WM-Qualifikation im September 2025 machte Sauer auf sich aufmerksam, als er beim überraschenden 2:0 der Slowaken die deutsche Nationalelf ärgerte. Sauer ist flexibel auf den Flügeln einsetzbar, spielt aber am liebsten auf der linken offensiven Seite. Dort konnte Chris Führich in der Vorbereitung für sich werben.

Marius Funk (30)

Wäre alles so gelaufen, wie vom VfB gewünscht, hätte Torhüter Marius Funk eine untergeordnete Rolle gespielt. Der Rückkehrer vom FC Energie Cottbus steht in der Hierarchie hinter Toptalent Dennis Seimen und Fabian Bredlow. Doch nun fällt Seimen mit einer Oberschenkelverletzung voraussichtlich bis Ende September aus. Und Funk wird auf der Ersatzbank Platz nehmen - sofern der VfB nicht noch einen Ersatz für Seimen verpflichtet.

Für den 30-Jährigen bedeutet der Wechsel vom Zweitliga-Aufsteiger Cottbus zu den Schwaben eine Rückkehr zu seinem Jugendverein. Zwischen 2011 und 2016 durchlief er von der U15 bis zur U21 alle Nachwuchsmannschaften des VfB.

Quelle: dpa

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