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Sachsen-AnhaltSchweinezucht nach Insolvenz: Alle Betriebe gesichert

14.08.2026, 13:19 Uhr
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(Foto: Jens Büttner/zb/dpa)

Nach der Insolvenz eines der größten deutschen Ferkelerzeuger war die Sorge um mehr als 100.000 Schweine in Sachsen-Anhalt groß. Inzwischen gibt es für alle betroffenen Standorte eine Perspektive.

Halle (dpa/sa) - Gut einen halben Monat nach der Insolvenz des Schweinezuchtunternehmens Geestferkel GmbH gibt es für alle 14 betroffenen Standorte in Sachsen-Anhalt eine Lösung. Für die Betriebe seien neue Investoren oder Betreiber gefunden beziehungsweise entsprechende Vereinbarungen getroffen worden, teilte das Landesverwaltungsamt in Halle mit. Zuletzt war noch die Zukunft eines Standorts offen gewesen.

Damit gebe es nun für sämtliche Betriebe eine Perspektive für den Weiterbetrieb oder zumindest die weitere Versorgung der Tiere. In Sachsen-Anhalt sind rund 106.000 Schweine von der Insolvenz betroffen.

Auch ihre Versorgung ist nach Angaben der Behörde derzeit gesichert. An allen Standorten sei ausreichend Futter vorhanden. Hinweise auf akute Probleme bei der Strom- oder Wasserversorgung oder andere Gefährdungen für das Tierwohl gebe es nicht.

Behörden kontrollieren Betriebe weiter

Die zuständigen Veterinärbehörden wollen die Standorte dennoch weiterhin engmaschig kontrollieren. Dabei sollen unter anderem die Futter- und Wasserversorgung sowie der Gesundheitszustand der Tiere überprüft werden.

Noch Anfang August war die Lage deutlich angespannter. Die Futtervorräte an einzelnen Standorten reichten damals nur noch für wenige Tage, die Behörde bezeichnete die Versorgungslage als "hochkritisch". Vor etwa einer Woche waren zunächst für 10 der 14 Anlagen Perspektiven geschaffen worden.

Geestferkel mit Sitz im niedersächsischen Wildeshausen hatte Ende Juli einen Insolvenzantrag gestellt. Das Unternehmen zählt nach Behördenangaben zu den größten Ferkelerzeugern Deutschlands. Bundesweit sind mehr als 200.000 Tiere betroffen.

Quelle: dpa

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