BayernWanderer stürzt 40 Meter tief in Schlucht

Schockmoment beim Wandern: Ein 64-Jähriger stürzt in eine tiefe Schlucht und wird schwer verletzt. Die Rettung des Mannes wird für die Einsatzkräfte zur großen Herausforderung.
Bayerisch Gmain (dpa/lby) - Aus 40 Metern Höhe ist ein 64-jähriger Wanderer in eine Schlucht bei Bayerisch Gmain (Landkreis Berchtesgadener Land) gestürzt und hat sich dabei schwer am Kopf verletzt. Bergretter konnten sich zu dem Verunglückten abseilen und ihn erstversorgen, wie das Rote Kreuz mitteilte. Anschließend sei der Mann per Hubschrauber geborgen und in eine Klinik geflogen worden.
Laut einem Bergführer der Polizei stürzte der 64-Jährige auf einem steilen und sehr schmalen Abschnitt des Wanderwegs, der zudem durch Auswaschungen beschädigt war. Von einer "trügerischen Stelle" sprach Markus Leitner, Pressesprecher vom Roten Kreuz Berchtesgadener Land. Die fünf Begleiter des Wanderers beobachteten den Absturz und setzten einen Notruf ab. Auch sie wurden anschließend von den Bergrettern ins Tal gebracht und dort psychologisch betreut.
Während des dreistündigen Einsatzes mussten sich die 15 Bergretter zwischenzeitlich auch um einen vermeintlichen Gleitschirmabsturz kümmern. Dieser stellte sich jedoch als Fehlalarm heraus.