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BayernCyberangriff legt Stadtverwaltung Eichstätt lahm

13.10.2026, 09:06 Uhr
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Die Stadt hat vorsorglich alle Server vom Netz genommen. Die Folge: Alle Dienste sind lahmgelegt. Das ist zu der Attacke bisher bekannt.

Eichstätt (dpa/lby) - Die Stadt Eichstätt ist Opfer eines Cyberangriffs geworden. Alle Server seien vorsorglich vom Netz genommen, sagte Stadtsprecherin Sophie Fries. Dadurch seien alle Dienste der Stadtverwaltung lahmgelegt. Noch sei unklar, ob und, wenn ja, welche Daten abgeflossen seien.

Die Stadt sei per E-Mail nicht erreichbar und die Telefonanlage funktioniere nicht. Für Notfälle sei eine Hotline eingerichtet worden, die seit Dienstagmorgen erreichbar sei.

Der Cyberangriff ist Fries zufolge am Montagmorgen aufgefallen. Die Kommune in Oberbayern arbeitet eng mit Polizei und Landeskriminalamt (LKA), um zu klären, welche Daten möglicherweise betroffen sein könnten. LKA-Forensiker seien dazu bis zum Montagabend im Rathaus gewesen.

Keine E-Mails, kein Telefon

Das Rathaus bleibt vorerst geschlossen. In dringenden Angelegenheiten wie Sterbeurkunden könnten sich die Bürgerinnen und Bürger an einen Infopunkt im Eingangsbereich des Rathauses wenden.

Die Homepage der Stadt sei von der Cyberattacke nicht betroffen, sagte Fries. Dort und in den sozialen Medien werde die Verwaltung die Menschen über den aktuellen Stand informieren.

Die Stadtverwaltung rät allen Bürgerinnen und Bürgern zu Vorsicht, wenn diese Mitteilungen oder Aufforderungen von der Stadt erhalten. "Vor allem aktuelle Rechnungen aus dem Rathaus sollten gründlich geprüft werden, bevor sie beglichen werden, um betrügerische Fälschungen zu vermeiden", heißt es auf der Homepage der Stadt.

Quelle: dpa

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