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Bayern"Kampf bis zum Ende": Fürth verliert in Bochum

26.04.2026, 17:00 Uhr
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Die Aufholjagd kommt diesmal zu spät. Greuther Fürth verliert beim VfL Bochum. Die Franken zittern weiter um den Liga-Verbleib.

Bochum (dpa/lby) - Diesmal gelang der SpVgg Greuther Fürth nicht das ersehnte Comeback. Eine Woche nach dem packenden 3:2 gegen den SV Darmstadt musste sich die Mannschaft von Trainer Heiko Vogel im Duell um den Klassenerhalt dem VfL Bochum mit 1:2 (0:1) geschlagen geben. Die Abstiegssorgen der Franken sind in der 2. Fußball-Bundesliga wieder größer geworden, sie rutschten auf den vorletzten Tabellenplatz ab. Der 1. FC Magdeburg auf Relegationsrang 16 ist aber punktgleich mit Fürth.

Dank eines Doppelpacks von Philipp Hofmann in der 1. und 56. Minute feierte der VfL am 31. Spieltag einen Dreier und hat als Zehnter nun sechs Punkte Vorsprung auf die Franken. Das 16. Saisontor von Noel Futkeu (88.) kam für die Fürther zu spät.

Nach nur 48 Sekunden trifft Bochum

"Philipp Hofmann ist einer der besten Stürmer dieser Liga. Und bei uns hat dann Noel zum Schluss nochmal alles spannend gemacht. Wenn wir ein bisschen mehr Glück haben, dann geht das unentschieden aus, was glaube ich gerecht gewesen wäre", befand Fürths Trainer Vogel bei Sky.

Es waren gerade einmal 48 Sekunden gespielt, da durften die Gastgeber bereits jubeln. Bei einer Flanke von Maximilian Wittek rutschte Fürths Abwehrchef Philipp Ziereis aus, sodass Hofmann freie Bahn hatte und aus sechs Metern mühelos vollenden konnte.

Danach herrschte erst einmal gepflegte Langeweile. Bis zur 27. Minute: Nach einer Flanke von Paul Will traf Fürths Torjäger Futkeu per Kopf nur die Latte. Jetzt wurde es endlich etwas lebhafter auf dem Rasen. Koji Miyoshi verpasste den zweiten VfL-Treffer ebenso knapp wie Branimir Hrgota auf der Gegenseite den Ausgleich für die Gäste.

Mehr Höhepunkte in Halbzeit zwei

Nach dem Wechsel legte Hofmann im Anschluss an eine Ecke per Kopf für die Hausherren nach. Es war das zwölfte Saisontor des 33 Jahre alten Stürmers, der nach 65 Minuten sogar ein drittes Mal traf. Wegen einer vorhergehenden Abseitsstellung fand der Treffer jedoch keine Anerkennung.

Die Franken erwachten erst in der Schlussphase. Felix Klaus scheiterte erst an Bochums Torwart Timo Horn und traf dann nur den Pfosten. Kurz darauf sorgte Futkeu mit dem Anschluss noch einmal für Hoffnung, doch der Ausgleich gelang nicht mehr.

"Es war kein optimaler Spieltag für uns, aber wir sind mental stark, wir kommen von ganz unten, also wir haben die ganze Saison schon den Stress, deswegen wird uns das nicht umhauen", sagte Verteidiger Ziereis. "Das wird ein Kampf bis zum Ende, das war uns von Anfang an klar. Und wir bleiben ganz bei uns und ganz ruhig und werden einfach weitermachen. Und nächste Woche ist Derby."

Quelle: dpa

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