BayernSchule stark beschädigt - kein Unterricht im neuen Schuljahr

Nach Starkregen sind an einer Schule die Schäden so groß, dass dort nicht mehr unterrichtet werden kann. Das machen die Schüler nun bis zu den Ferien - und so geht es im neuen Schuljahr weiter.
Nürnberg (dpa/lby) - Eine Schule in Nürnberg ist nach Starkregen so stark beschädigt, dass dort kein Unterricht stattfinden kann. Die Stadt sucht derzeit nach einer Lösung, wo und wie die Kinder im kommenden Schuljahr ab Mitte September unterrichtet werden können.
Aktuell, so ist auf der Homepage der Schule zu lesen, gestalten die Lehrkräfte die letzten Tage bis zum Ferienstart mit Ausflügen und Unterrichtsangeboten "außerhalb des Schulgebäudes". Wo die Schülerinnen und Schüler am kommenden Freitag (31. Juli) ihre Zeugnisse bekommen, werde noch mitgeteilt, hieß es.
Nach städtischen Angaben sind für das kommende Schuljahr an der Friedrich-Staedler-Schule 404 Buben und Mädchen angemeldet: 217 werden die Grundschule besuchen, 187 die Mittelschule. "Unser oberstes Ziel ist es, den Schülerinnen und Schülern trotz der außergewöhnlichen Situation einen verlässlichen Schulstart zu ermöglichen. Gemeinsam mit allen Beteiligten arbeiten wir mit Hochdruck an tragfähigen Lösungen", sagte Bildungsreferentin Cornelia Trinkl.
Im Zuge des Starkregens sind den Angaben zufolge "gravierende Schäden" am gesamten Schulgebäude entstanden. Die nun nötigen Baumaßnahmen seien mit höchster Priorität eingestuft worden, heißt es in der Mitteilung der Stadt.