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Berlin & BrandenburgBeelitzer Bürgermeister beklagt Sticker-Flut und Vandalismus

23.07.2026, 18:54 Uhr
Der-Beelitzer-Buergermeister-Bernhard-Knuth-reagiert-entruestet-auf-Vandalismus-in-der-Stadt

"Das ist einfach eine Schweinerei": Vandalismus und Schmierereien sorgt in Beelitz für Ärger und Frust in der Stadtverwaltung.

Beelitz (dpa/bb) - Aufkleber, Graffiti-Schmierereien und Beschädigungen - der Bürgermeister von Beelitz hat zunehmenden Vandalismus und eine geringe Wertschätzung für öffentliche Einrichtungen beklagt. Die Beseitigung der Schäden koste Geld, das der Stadt für freiwillige Leistungen wie etwa für die Jugendarbeit fehle, teilte die Stadt mit. Die Flut von Stickern führt zu Frust in der Verwaltung.

In der Nacht zum Donnerstag machten sich Unbekannte zudem in den Toiletten an einem Sportplatz im Ortsteil Fichtenwalde zu schaffen. Laut Stadt wurde die Tür mit Sprüchen beschmiert, ganze Rollen Toilettenpapier in die Toiletten gestopft sowie Papier in die Waschbecken.

Bürgermeister spricht von "Schweinerei"

Bürgermeister Bernhard Knuth (parteilos) sagte mit Blick auf Investitionen in den Sportplatz: "Und dann gibt es Menschen, die dafür überhaupt keine Wertschätzung haben und sich so dermaßen unsozial verhalten - das ist einfach eine Schweinerei".

Verwaltung resigniert

Auch die Flut von Strickern und Graffiti hat laut Stadt in den vergangenen Monaten in dem Stadtteil zugenommen. "Es ist nicht nachvollziehbar, wie Menschen Geld für Sticker ausgeben können, nur um damit später das Erscheinungsbild einer Kommune zu beeinträchtigen", so Knuth laut einer Mitteilung.

Die Stadt beseitige die Sticker im öffentlichen Raum nur noch, wenn sie die Verkehrssicherheit beeinträchtigten, hieß es. "Bei allen anderen Stickern hat die Verwaltung resigniert - denn wenn ein Aufkleber entfernt wird, sind wenige Tage später gleich drei an dieser Stelle."

Quelle: dpa

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