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Berlin & BrandenburgCDU-Spitzenkandidat Evers: "Kampf für Respekt und Vielfalt"

16.07.2026, 08:49 Uhr
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(Foto: Fabian Sommer/dpa)

Anfeindungen sind auch Berlins Finanzsenator Evers nicht unbekannt. Er will für Vielfalt in der Stadt kämpfen - und fordert Grenzen.

Berlin (dpa/bb) - Der neue CDU-Spitzenkandidat, Stefan Evers, will konsequent gegen Hassgewalt vorgehen. "Jeder in dieser Stadt, ganz gleich woher er kommt, ganz egal, was er glaubt, ganz egal, wen er liebt, soll sich hier sicher und frei bewegen können", sagte Evers dem "Tagesspiegel".

"Wenn ein schwules Paar sich im Nollendorf-Kiez nicht sicher fühlen kann, dann dürfen wir nicht untätig bleiben. Wenn sich jüdische Menschen mit einer Kippa nicht sicher durch Neukölln bewegen können, haben wir noch viel zu tun", betonte Berlins Finanzminister, der in der vergangenen Woche zum neuen Spitzenkandidaten ernannt wurde.

Häufig stünden kulturelle Hintergründe oder religiös-fundamentalistische Strukturen hinter Vorurteilen und Übergriffen. "Also müssen wir die Wortführer und Autoritäten zur Verantwortung ziehen", so Evers. "Wir dürfen nicht Ruhe geben, bis auch dem Letzten klar ist, dass man sich in diesem Land an unsere Regeln zu halten hat."

Unangenehme Situationen in U7

Der 46-Jährige hat nach eigenen Angaben als schwuler Mann selbst bedrohliche Erfahrungen gemacht. "Wenn man händchenhaltend in der U7 unterwegs ist, kann es sehr unangenehme Situationen geben", sagte der verheiratete CDU-Politiker. "Und solange das so ist, dürfen wir im Kampf für Respekt und Vielfalt nicht nachlassen."

Die U7 ist mit 40 Stationen die längste U-Bahn-Linie in Berlin und verbindet den Bezirk Spandau im Westen mit dem Ortsteil Rudow im Südosten der Stadt. Einige Bahnhöfe auf der Strecke in Neukölln gelten als Kriminalitätsbrennpunkte.

Quelle: dpa

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