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Berlin & BrandenburgErste Wasserroute im Spreewald nach Sperrungen wieder offen

16.07.2026, 10:38 Uhr
Eine-erste-Wasserroute-ist-im-Unterspreewald-nach-Sperrungen-wieder-frei-fuer-Paddler-Aber-Teile-der-Fliesse-sind-weiterhin-nicht-befahrbar-eine-Folge-der-Ausbreitung-des-Eichenprozessionsspinners

Nach dem Befall mit dem Eichenprozessionsspinner ist eine beliebte Wasserroute im Unterspreewald für Boote wieder offen. Der Forstbetrieb arbeitet daran, weitere Wasserwege freizugeben.

Schlepzig (dpa/bb) - Nach Sperrungen wegen eines massiven Befalls mit dem Eichenprozessionsspinner im Unterspreewald ist eine Wasserroute inzwischen wieder für den Bootsverkehr freigegeben. Das Landesamt für Bauen und Verkehr habe die Sperrung für den Puhlstrom von der Spree bis zum Krausnicker Strom aufgehoben, teilte das Verkehrsministerium in Potsdam mit. Damit sei ab sofort wieder eine erste Rundtour für Paddler und Kahnfahrten im Bereich Schlepzig möglich.

Die Freigabe der Wasserroute erfolgte nach Sicherungsarbeiten des Landesbetriebs Forst. Er beseitigte Gefahren durch möglicherweise umstürzende Bäume und abbrechende Äste.

Ministerin: Weitere Freigabe Stück für Stück

Umweltministerin Hanka Mittelstädt (SPD) sagte laut einer Mitteilung: "Die sehr starke Ausbreitung des Eichenprozessionsspinners im Spreewald, die wir in diesem Jahr erleben, kam in dieser Dimension unerwartet und war so nicht vorhersehbar." Der Forstbetrieb arbeite mit Hochdruck daran, dass die einzelnen Wasserwege, die aus Sicherheitsgründen kurzfristig gesperrt werden mussten, schnell Stück für Stück wieder freigegeben werden können.

Sorgen im Tourismus

Mehrere Wasserwege im Unterspreewald sind seit Freitag gesperrt. Wegen des massiven Befalls mit dem Eichenprozessionsspinner seien wichtige Sicherungsarbeiten entlang der Gewässer nicht möglich gewesen, hieß es aus den Ministerien. Tourismusunternehmen äußerten vor Tagen die Sorge vor Geschäftseinbußen.

Der Eichenprozessionsspinner hat sich in Brandenburg und Berlin ausgebreitet. Gefährlich sind kleine Brennhaare der Raupen, die wegen eines Nesselgifts schwere allergische Reaktionen, Hautreizungen und Atembeschwerden auslösen können.

Quelle: dpa

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