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Berlin & BrandenburgFehlalarm: Keine Bettwanzen bei Berliner Feuerwehr

10.06.2026, 15:00 Uhr
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Juckende Haut und Aufregung in der Feuerwache – doch eine Untersuchung entlarvt den Bettwanzen-Alarm als unnötig. Was steckt hinter den mysteriösen Biss-Spuren bei den Rettern?

Berlin (dpa/bb) - Der Verdacht von Bettwanzen in einer Berliner Feuerwache hat sich nach Angaben der Feuerwehr nicht bestätigt. "Die durch externe Fachfirma durchgeführte Untersuchung hat keine Hinweise oder Anhaltspunkte für einen Befall mit Bettwanzen ergeben", teilte die Feuerwehr mit. "Es konnten weder entsprechende Spuren noch typische Anzeichen festgestellt werden."

Die vorsorglich eingeleiteten Maßnahmen seien zurückgenommen und die betroffenen Bereiche in der Feuerwache Charlottenburg-Nord wieder vollständig freigegeben worden. "Weitere Maßnahmen sind derzeit nicht erforderlich."

Am Dienstag hieß es, 23 Feuerwehrleute aus dieser Wache hätten typische Anzeichen: leichte Hautreaktionen durch Bissstellen, die vermuten lassen, dass es sich um Bettwanzen handelt. Im Juni 2025 habe es bereits einen ähnlichen Vorfall in derselben Feuerwache gegeben.

Welche anderen Ursachen kommen infrage?

Die Zeitung "B.Z." zitiert den Chef einer Firma zur Beseitigung von Bettwanzen, der sagt: "Selbst Hautärzte können oft nicht erkennen, was die Reaktionen ausgelöst hat. Aufgrund der Lage der Feuerwache, in der Nähe zum stark befallenen Volkspark Jungfernheide, sind beispielsweise Hautreaktionen auf den Eichenprozessionsspinner denkbar. Auch diese können wie Bettwanzenbisse aussehen."

Bettwanzen sind wenige Millimeter groß und ernähren sich von menschlichem Blut. Sie übertragen keine Krankheiten, ihr Biss kann aber starken Juckreiz verursachen. Sie verstecken sich in Betten, winzigen Möbelfugen und Ritzen.

Quelle: dpa

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