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Berlin & BrandenburgPolizei schießt auf mutmaßlichen Brandstifter

27.07.2026, 14:09 Uhr
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Die Polizei wird am Abend zu einem brennenden Wohnhaus in Berlin-Köpenick gerufen. Ein Mann geht mit einem Beil auf die Einsatzkräfte los. Die Polizisten machen von ihren Dienstwaffen Gebrauch.

Berlin (dpa/bb) - Die Polizei hat in Berlin-Köpenick auf einen mit einem Beil bewaffneten mutmaßlichen Brandstifter geschossen. Der 38-Jährige soll in der Nacht zum Sonntag auf bedrohliche Art und Weise auf die Polizei losgegangen sein, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Um den Angriff abzuwehren, setzten die Polizisten ihre Dienstwaffen ein und schossen auf den Mann.

Der 38-Jährige wurde in ein Krankenhaus gebracht und dort stationär aufgenommen. Polizisten wurden nicht verletzt. Die Ermittlungen zum tätlichen Angriff auf Vollstreckungsbeamte und zum Schusswaffengebrauch hat, wie in solchen Fällen üblich, eine Mordkommission übernommen, hieß es weiter. Auch wegen schwerer Brandstiftung wird ermittelt.

Zwei Männer nach Feuer in Klinik, Haus unbewohnbar

Die Polizei wurde in der Tatnacht zu einem Mehrfamilienhaus in der Wendenschloßstraße gerufen. Ein Bewohner hatte schwarzen Rauch gemeldet, der vom Hausflur in seine Wohnung zog. Als die Polizei ankam, traf sie auf den 38-Jährigen, der gerade einen Feuerlöscher entleerte. Anschließend soll er das Beil ergriffen und auf die Beamten zugegangen sein.

Die Feuerwehr löschte den Brand. Zwölf Menschen wurden vor Ort von einem Arzt untersucht. Zwei Männer wurden mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in eine Klinik gebracht. Das Wohnhaus wurde durch die Flammen derart beschädigt, dass es vorerst nicht mehr bewohnbar ist. Weitere Details, auch wo der Verdächtige die Waffe herhatte und wie viele Polizisten auf den Mann schossen, blieben zunächst unklar.

Quelle: dpa

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