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Berlin & BrandenburgUmfangreiche Ermittlungen nach tödlichem Kita-Unfall

03.02.2026, 11:30 Uhr
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Ein Fünfjähriger stirbt bei einem tragischen Unfall in einer Berliner Kita. Die Trauer ist groß. Doch wie konnte es dazu kommen?

Berlin (dpa/bb) - Rund zwei Wochen nach dem tödlichen Unfall in einer Berliner Kita ist weiter unklar, wie es dazu kam. Die Staatsanwaltschaft Berlin versucht in einem sogenannten Todesermittlungsverfahren die konkrete Todesursache und den Hergang des Todes zu ermitteln, wie ein Sprecher der Deutschen Presse-Agentur auf Anfrage sagte. Geprüft werde auch, ob ein Fremdverschulden vorliege. "Ein angeordnetes Obduktionsgutachten nimmt erheblich Zeit in Anspruch", erklärte der Sprecher.

Ein fünfjähriger Junge war am 19. Januar in der Kita in Niederschöneweide im Bezirk Treptow-Köpenick von einer Tür erschlagen worden und gestorben. Es soll geklärt werden, ob die Tür aufgrund eines Handhabungsfehlers oder eines technischen Defekts stürzte.

Trauer in der Kita

Auf der Website der Kita ist weiterhin das Bild einer brennenden Kerze vor schwarzem Hintergrund und ein Statement zu sehen. "Wir sind fassungslos, tief traurig und tragen selbstverständlich zur lückenlosen Aufklärung dieses Unfalls bei", heißt es darin. "In Gedanken sind wir bei der Familie und allen Angehörigen des Kindes und drücken unser tief empfundenes Mitgefühl aus." Man stehe im engen Austausch mit der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie, um die Betreuung der Kinder weiterhin sicherzustellen.

Für alle werde eine ausreichende Notfall-Nachsorge angeboten, um mit der furchtbaren Situation umgehen zu können. "Aus Rücksicht auf die Familie und aus Gründen der laufenden Ermittlungen bitten wir um Verständnis, dass wir derzeit keine weiteren Angaben machen können", heißt es weiter.

Quelle: dpa

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