Mecklenburg-VorpommernLNG-Terminalbetreiber muss erneut Arbeitsponton sichern

Schon wieder gibt es Probleme mit einem Arbeitsponton im Hafen von Mukran. Erneut muss der Betreiber des Rügener LNG-Terminals mit einem Schlepper helfen und formuliert einen Appell.
Mukran (dpa/mv) - Erneut hat ein Arbeitsponton im Hafen von Mukran einen Sicherungseinsatz ausgelöst. In der Nacht zu Sonntag wurde die Wasserschutzpolizei nach eigenen Angaben informiert, dass sich wegen des Wetters ein Arbeitsponton zu lösen drohte. Er sei noch in der Nacht gesichert worden.
Nach eigenen Angaben sicherte erneut der Betreiber des Rügener LNG-Terminals, die Deutsche Regas, den Ponton. Einer ihrer Schlepper sei vom Hafenamt Sassnitz zur Notsicherung angefordert worden. Der Arbeitsponton hatte sich demnach gelöst und drohte, unkontrolliert in das Hafenbecken zu treiben.
Appell des Terminalbetreibers
Erst kurz nach den Weihnachtsfeiertagen hatte die Deutsche Regas mit einem Schlepper bereits einen 65 Meter langen, losgelösten Ponton im Hafen von Mukran gesichert.
"Wir appellieren an die Hafennutzer, ihrer Verantwortung für die Sicherheit und Leichtigkeit des Schiffsverkehrs gerecht zu werden und entsprechende personelle und tatsächliche Vorkehrungen zu treffen, um solche Sicherheitsrisiken zu vermeiden", wurde Konrad Robé von der Deutschen Regas in einer Mitteilung zitiert.
Der Terminalbetreiber hält nach eigenen Angaben vier Schlepper im Hafen Mukran vor, mit denen stets eine durchgehende Bereitschaft mit mindestens einem Schlepper sichergestellt werde. Die Deutsche Regas hatte mit der Schlepperflotte schon bei der aufsehenerregenden Sicherung des Öltankers "Eventin" vor über einem Jahr geholfen.