Hamburg & Schleswig-HolsteinBundespolizei hilft 170 Urlaubern ohne Pass an der Grenze

Ohne gültigen Ausweis wird man an der dänischen Grenze oft zurückgewiesen. Wie die Bundespolizei hilft.
Flensburg (dpa/lno) - Mit einem Passersatz hat die Bundespolizei Flensburg in den ersten fünf Sommerferienwochen in Schleswig-Holstein mehr als 170 Reisenden vom Säugling bis zum Rentner die Weiterfahrt in den Urlaub nach Skandinavien ermöglicht. Allein am vergangenen Wochenende sei 35 Menschen geholfen worden, die kein gültiges Ausweisdokument bei sich hatten, teilte die Bundespolizei mit.
Dänische Polizisten weisen den Angaben zufolge Reisende ohne korrekte Ausweisdokumente an der Grenze zurück. Zudem schicken die Fährbetreiber Urlauber "im schlimmsten Fall" zurück, weil ihre Ausweisdokumente abgelaufen oder gar nicht vorhanden seien, wie die Bundespolizei weiter mitteilte.
Oft stellten Bundesbürger erst kurz vor Urlaubsbeginn fest, dass ihr Personalausweis oder Reisepass abgelaufen ist, heißt es. Die Behörde rät, die Dokumente rechtzeitig vor Reisebeginn zu überprüfen. Sie weist zudem darauf hin, dass auch Kinder ab Geburt ein Reisedokument benötigen. Die Ausstellung eines Reiseausweises als Passersatz durch die Bundespolizei kostet 32 Euro.