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Hamburg & Schleswig-HolsteinEisenbahnergewerkschaft unterstützt Warnstreik am Flughafen

20.04.2023, 14:39 Uhr
Die-Gewerkschaftssekretaere-Tom-Seiler-l-r-Eisenbahn-und-Verkehrsgewerkschaft-EVG-und-Lars-Stubbe-Verdi-sprechen-im-Rahmen-des-Verdi-Warnstreiks-bei-einer-Kundgebung-am-Hamburger-Flughafen-zu-den-Streikenden
(Foto: Bodo Marks/Bodo Marks/dpa)

Hamburg (dpa/lno) - Nach parallelen Aufrufen zum Warnstreik haben sich Verdi und die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) ihrer gegenseitigen Unterstützung in Hamburg versichert. Beide gehörten zum Deutschen Gewerkschaftsbund, erklärte der EVG-Gewerkschaftssekretär Tom Seiler am Donnerstag am Rande einer Kundgebung am Flughafen. "Wir unterstützen die Verdi, die Verdi unterstützt uns, so funktioniert das unter Gewerkschaften", sagte Seiler weiter.

Verdi-Fachsekretär Lars Stubbe betonte, die Streikaktionen seien nicht abgesprochen und fänden am Freitag "zufällig" zeitgleich statt. Es gehe aber beiden Gewerkschaften um einen "Ausgleich für die Inflation und Preistreiberei". An der Kundgebung nahmen gut 40 Menschen teil.

Verdi hat ihre Mitglieder bei einem privaten Sicherheitsdienstleister, der im Auftrag der Bundespolizei die Flugpassagiere kontrolliert, zu einem zweitägigen Warnstreik aufgerufen. Die Fluggesellschaften sagten daraufhin für Donnerstag und Freitag sämtliche 308 Abflüge ab Hamburg ab. Auch zahlreiche Ankünfte wurden gestrichen. Die Flughäfen Düsseldorf und Köln/Bonn sowie am Freitag auch Stuttgart sind ebenfalls vom Warnstreik betroffen.

Für Freitag hat die Eisenbahnergewerkschaft ihre Mitglieder bundesweit von 3.00 bis 11.00 Uhr zum Warnstreik aufgerufen. Die Deutsche Bahn will den Fernverkehr am Vormittag vollständig einstellen. Ab 13.00 Uhr soll er schrittweise wieder anlaufen. Es sei jedoch bis in die frühen Abendstunden mit bundesweiten Auswirkungen des Streiks auf die ICE- und IC-Züge zu rechnen, hieß es.

Quelle: dpa

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