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Hamburg & Schleswig-HolsteinKiels Aufsichtsratschef: Keine Debatte um Olaf Rebbe

18.03.2026, 10:40 Uhr
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Bundesliga-Absteiger Holstein Kiel tauschte zuletzt den Trainer aus - doch der Effekt blieb aus. Der Aufsichtsrat stellt sich hinter Sport-Geschäftsführer Rebbe.

Kiel (dpa/lno) - Der Aufsichtsrat des abstiegsbedrohten Fußball-Zweitligisten Holstein Kiel hat Sport-Geschäftsführer Olaf Rebbe den Rücken gestärkt. "Wir suchen keine Schuldigen, sondern setzen auf alle, die Holstein Kiel weiterhelfen und uns aus dieser Tabellensituation herausführen können. Olaf Rebbe ist dafür ein ganz wichtiges Rad im Getriebe", sagte Aufsichtsrats-Chef Andreas Breitner den "Kieler Nachrichten".

Der Vorsitzende des Gremiums, der seit dem 1. Juli 2025 im Amt ist und früher Innenminister von Schleswig-Holstein war, fügte hinzu: "Mir ist intern niemand bekannt, der Olaf Rebbe infrage gestellt hat. Wir sind weiterhin von seiner Expertise sehr überzeugt."

Aufsichtsrats-Chef: "Jetzt müssen alle liefern"

Dem Club droht nach dem Scheitern in der Bundesliga-Premierensaison ein Doppelabstieg. Rebbe hat sich Ende Februar für einen Trainerwechsel entschieden. Aufstiegscoach Marcel Rapp musste gehen, der frühere Kieler Trainer Tim Walter übernahm. Bislang waren die spielerischen Leistungen zwar in Ordnung, aber seit dem Beginn des früheren HSV-Trainers Walter holten die Norddeutschen nur einen Punkt aus drei Spielen und stehen auf dem vorletzten Tabellenrang.

"Ich glaube, dass die Mannschaft diesen Impuls gebraucht hat", verteidigte Breitner den Trainerwechsel. Er glaube fest daran, dass die Mannschaft die Kurve bekommt. "Mit einem Hauch mehr Spielglück werden wir auch wieder gewinnen und Punkte holen", sagte Breitner und stellte klar: "Jetzt müssen alle liefern."

Quelle: dpa

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