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Hamburg & Schleswig-Holstein Klinikpersonal übt Umgang mit Ebola-Viren

Rettungswagen stehen neben dem Eingang zur Notaufnahme des Universitätsklinikum (UKSH) in Lübeck.

(Foto: Christian Charisius/dpa)

Lübeck (dpa/lno) - Zwei Tage lang haben 20 Ärztinnen, Ärzte und Pflegekräfte auf dem Campus Lübeck des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH) den Umgang mit hoch infektiösen Krankheitserregern trainiert. Geübt worden sei unter anderem die Versorgung in Gebläseschutzanzügen und das sichere An- und Auskleiden der Schutzausrüstung, teilte das UKSH am Montag mit. Auch Erstmaßnahmen, Raummanagement und der Patiententransport seien geübt worden. "Wir wollen für einen Ernstfall noch besser gerüstet sein", sagte die Oberärztin der Klinik für Infektiologie und Mikrobiologie, Evelyn Kramme.

Im Mittelpunkt der Schulung standen den Angaben zufolge besonders Erreger, die infektiöse, mit Blutungen einhergehende Fiebererkrankungen auslösen, wie Ebola-Viren. Vor der Übung waren die Teilnehmer und Teilnehmerinnen bereits in Kooperation mit der Sektion Infektiologie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf und dem Robert Koch-Institut (RKI) in mehreren theoretischen Einheiten auf das Thema vorbereitet worden.

Quelle: dpa

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