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Hamburg & Schleswig-Holstein Kreise bekommen vom Land Notstromaggregate

Sabine Sütterlin-Waack (CDU), Ministerin für Inneres, ländliche Räume und Integration in Schleswig-Holstein. Foto: Frank Molter/dpa/Archivbild

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Kiel (dpa/lno) - Die Kreise und kreisfreien Städte in Schleswig-Holstein erhalten in dieser Woche jeweils zwei leistungsstarke Notstromaggregate. Damit werde für den Fall eines längeren flächendeckenden Stromausfalls Vorsorge getroffen, teilte das Innenministerium am Mittwoch mit. Die Notstromaggregate sind dafür vorgesehen, jeweils zwei Tankstellen am Laufen zu halten, damit diese den Diesel liefern können, den wiederum wichtige Einrichtungen für deren Notstromaggregate brauchen.

So könnten die im Krisen- und Katastrophenfall erforderlichen Behörden und Einrichtungen des Landes durchgehend handlungsfähig gehalten werden, erläuterte Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack (CDU). Nicht zuletzt die größeren Stromausfälle der vergangenen Jahre in den Bereichen Flensburg und Lübeck hätten gezeigt, wie zentral die Sicherung der flächendeckenden Versorgung mit Treibstoff für die Arbeit der Einsatzkräfte und die Bereitstellung von Versorgungsgütern aus Sicht des Bevölkerungsschutzes sei.

Daher finanziere das Innenministerium den Kreisen und kreisfreien Städten in diesem Fall auf freiwilliger Basis die Anschaffung der Notstromaggregate und den Einbau entsprechender Einspeisemöglichkeiten. 1,65 Millionen Euro stünden dafür zur Verfügung.

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